Mitgliederversammlung Initiative Quakenbrück froh über Arbeit des Projektmanagers

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Rund 100 Mitglieder aus Einzelhandel, Dienstleistung und Gastronomie engagieren sich in der Initiative Quakenbrück (IQ) für den Wirtschaftsstandort Quakenbrück. Foto: Initiative QuakenbrückRund 100 Mitglieder aus Einzelhandel, Dienstleistung und Gastronomie engagieren sich in der Initiative Quakenbrück (IQ) für den Wirtschaftsstandort Quakenbrück. Foto: Initiative Quakenbrück

Quakenbrück. Im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung der Initiative Quakenbrück (IQ) standen der Datenschutz für Unternehmen und die Professionalisierung der Vereinsarbeit.

Auf großes Interesse sei der einleitende Vortrag der Industrie- und Handelskammer zur Bedeutung der Neuerung der europäischen Datenschutzverordnung gestoßen, heißt es in der Pressemitteilung der Initiative Quakenbrück. „Prüfen Sie Ihre Datenschutzmaßnahmen, sichern Sie Ihre Daten mit Passwörtern, und dokumentieren Sie mehr als bisher“, gab Referent Falk Hassenpflug den Unternehmern als praktischen Tipp zur Umsetzung der Verordnung mit auf den Weg, „dann sind Sie schon gut aufgestellt.“

Holterhus: Im Ehrenamt nicht zu leisten

Im Anschluss an den Vortrag begrüßte Jürgen Holterhus die Mitglieder und bedankte sich für mittlerweile 20 Jahre Vertrauen als Vorstandsmitglied und 15 Jahre als Vorsitzender der IQ. „Die vergangenen zwei Jahre sind die dynamischsten für mich im Vorstand der IQ gewesen“, resümierte Holterhus seine langjährige Vorstandstätigkeit: „Nur durch die gemeinsame Schaffung einer hauptamtlichen Stelle ist es uns mit unserem Projektmanager Moritz Jacobsen gelungen, den Erwartungen der Kunden auf der einen und denen der Mitglieder auf der anderen Seite gerecht zu werden. Eine Aufgabe, die im Ehrenamt nicht zu leisten ist.“

Poppe: Unternehmen auf Kunden der Region angewiesen

Samtgemeindebürgermeister Poppe stellte anschließend die zukünftigen Investitionsschwerpunkte vor, die mit dem Bau von neuen Kindertagesstätten und Schulen sowie dem Business- und Innovationspark Quakenbrück (BIQ) im Bildungsbereich liegen, hob aber auch die überregionale Bedeutung der Initiative Quakenbrück hervor: „Die Unternehmen in unserem wachsenden Bildungs-, Wirtschafts- und Wohnstandort Quakenbrück sind auf Kunden der Region angewiesen.“ Was viele nicht wüssten, sei, dass Quakenbrück mittlerweile dank der Kooperationen des Christlichen Krankenhauses und des Deutschen Instituts für Lebensmitteltechnik ein Hochschulstandort sowohl von der Hochschule und der Universität Osnabrück als auch der Uni Vechta sei.

Brüggemann: Auf Sauberkeit in der Stadt achten

Nach der Vorstellung der Fortschritte des gemeinsamen Stadtmarketingprojektes von IQ und Stadt – „Radstadt des Nordens“ – durch Moritz Jacobsen nutzten die Mitglieder die Fragerunde von Quakenbrücks Bürgermeister Matthias Brüggemann, um nach dem aktuellen Stand der Umsetzung des Verkehrsmaßnahmenplans bei der Stadt zu fragen. Brüggemann wies darauf hin, dass zur weiteren Verbesserung der Verkehrssicherheit zusätzliche Geschwindigkeitsmessanlagen für Quakenbrück angeschafft werden sollen. „Ebenso ist die Installation von Hundetütenspendern in der Innenstadt geplant, um die Sauberkeit zu erhöhen“, so der Bürgermeister, der das Projekt „Nette Toilette“ ansprach, da das öffentliche WC auf dem Neuen Markt ein Sanierungsfall sei und laut Ratsbeschluss wegen des extrem hohen Kostenaufwandes nicht weiter betrieben werden solle.

Der Ratsvorsitzende berichtete auch über die Baufortschritte der Wohnmobilstellplätze auf dem Schützenhof. Zudem ermunterte er alle Mitglieder, auf die Sauberkeit und Gastfreundlichkeit in der Stadt zu achten.


Initiative Quakenbrück (IQ)

Der Initiative Quakenbrück e.V. gehören nach eigenen Angaben etwa 100 aktive Mitglieder aus den verschiedenen Branchen entwickeln gemeinsam Ideen, um Handel und Gastronomie in Quakenbrück zu unterstützen. Die Gemeinschaft engagiert sich für eine lebendige und lebenswerte Innenstadt. Denn dort wo Menschen gerne verweilen, da kaufen, essen und leben sie öfter, länger und lieber.

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