Rettungs- und Bildungszentrum Quakenbrücker DLRG-Ortsgruppe plant Neubau auf Bahnbrache

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Ihren Stützpunkt hat die DLRG-Ortsgruppe Quakenbrück bisher an der Friedrichstraße. Doch der Platz reicht nicht aus. Foto: Christian GeersIhren Stützpunkt hat die DLRG-Ortsgruppe Quakenbrück bisher an der Friedrichstraße. Doch der Platz reicht nicht aus. Foto: Christian Geers

pm/cg Quakenbrück. Die DLRG-Ortsgruppe Quakenbrück plant den Neubau eines Rettungs- und Bildungszentrums. Verwirklicht werden soll es auf dem ehemaligen Bahngelände. Baubeginn soll 2019 sein.

Die Deutsche Lebens-Rettungsgesellschaft (DLRG) will ihren bisherigen Stützpunkt an der Friedrichstraße aufgeben und in einen Neubau auf dem Bahngelände umziehen. Entsprechende Pläne für ein Rettungs- und Bildungszentrum waren Thema in der Mitgliederversammlung, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht. Darin habe Vorstandsmitglied Björn Behrens von positiven Gesprächen mit der Stadt Quakenbrück und der Samtgemeinde Artland berichtet, die ein Grundstück auf der Bahnbrache in Aussicht gestellt hätten. Samtgemeindebürgermeister Claus Peter Poppe berichtete in der jüngsten Sitzung des Artländer Samtgemeinderates, dass die wachsenden Aufgaben der DLRG neue Anforderungen mit sich brächten. Die Ortsgruppe plane großzügig angelegte und barrierefreie Schulungsräume sowie zeitgemäße Übernachtungsmöglichkeiten.

Baubeginn soll 2019 sein

Die Planungen sind laut DLRG so weit fortgeschritten, dass ein Baubeginn im kommenden Jahr angepeilt werde. Behrens erläuterte, dass das bisherige Vereinshaus an der Friedrichstraße den Anforderungen nicht mehr gerecht werde und inzwischen für Material und alle Einsatzfahrzeuge viel zu klein geworden sei.

Rückblick auf erfolgreiches Jahr

Zuvor hatte Dieter Möllmann als Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe Quakenbrück zusammen mit seinen Vorstandsmitgliedern einen Rückblick auf das vergangene Jahr gehalten. Sowohl in den Bereichen Einsatz und Ausbildung als auch für die Öffentlichkeitsarbeit oder in der Schwimmausbildung sei 2017 ein überaus erfolgreiches Jahr gewesen, was sich in den Einsatz- und Ausbildungszahlen widerspiegele. Demnach habe die Ortsgruppe wieder viele Schulungen in den Bereichen Erste-Hilfe, Erste-Hilfe bei Kindernotfällen und dem Sanitätswesen angeboten, an denen auch viele Nichtmitglieder teilgenommen hätten.

Jugend-Einsatz-Team gut besetzt

Darüber hinaus habe der First-Responder-Dienst viele erfolgreiche Einsätze absolviert und auch das mit elf Teilnehmer „hervorragend besetzte“ Jugend-Einsatz-Team könne auf zahlreiche Ausbildungsdienste verweisen. Der Arzt der DLRG-Ortsgruppe, Frank Brinkmann, wies darauf hin, dass mit dem „Mobile-Retter“-System, welches eine Vorstufe zu den First-Respondern darstelle, ein weiteres, wichtiges Hilfsmittel in der Lebensrettung unter großem Engagement der DLRG im vergangenen Jahr in Dienst gestellt worden sei.

7767 ehrenamtliche Helferstunden

Schatzmeisterin Elke Vor der Wösten erläuterte, dass 2017 ein stabiles Jahr gewesen sei – sowohl finanziell als auch mit Blick auf die Anzahl der Mitglieder. So seien insgesamt 7767 ehrenamtliche Helferstunden zusammengekommen, von denen alleine 2190 Stunden auf die Einsätze entfielen. Vorsitzender Dieter Möllmann ehrte langjährige Mitglieder der Quakenbrücker Ortsgruppe, darunter war auch Thomas Ostendorf für seine 25-jährige Mitgliedschaft in der DLRG Quakenbrück.

Informationen im Internet:swww.quakenbrueck.dlrg.de


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