Hilfe für Kinder und Jugendliche Rotary Clubs übergeben 12.000-Euro-Spende in Löningen

Von Heinz Benken

Den symbolischen Scheck der regionalen Rotary Clubs über 12.000 Euro übergaben in Löningen (von links) Ludger Schwegmann (Präsident Löningen-Hasetal-Haselünne), Suse Bertzbach (Präsidentin Friesoythe-Artland-Cloppenburg) und Helmut Feldmann (Friesoythe-Artland-Cloppenburg). Foto: Heinz BenkenDen symbolischen Scheck der regionalen Rotary Clubs über 12.000 Euro übergaben in Löningen (von links) Ludger Schwegmann (Präsident Löningen-Hasetal-Haselünne), Suse Bertzbach (Präsidentin Friesoythe-Artland-Cloppenburg) und Helmut Feldmann (Friesoythe-Artland-Cloppenburg). Foto: Heinz Benken

Löningen. Auch der Erlös des Rotary-Benefizkonzerts, das im vergangenen November vom Norddeutschen Figuralchor und den Bremer Philharmonikern in der Löninger St.-Vitus-Kirche gestaltet wurde, kommt wie in den Vorjahren Kinder- und Jugendhilfsprojekten in der Region zugute. Den Reinerlös von 12.000 Euro haben nun die Rotary Clubs Friesoythe-Artland-Cloppenburg, Cloppenburg-Quakenbrück, Löningen-Hasetal-Haselünne und Bersenbrück-Altkreis symbolisch in Löningen übergeben.

Wie die Rotary-Präsidenten Lars Pfeilsticker aus Bersenbrück, Claus Peter Poppe aus Quakenbrück und Suse Bertzbach aus Cloppenburg freut sich auch Ludger Schwegmann aus Löningen über den großen Zuspruch des Benefizkonzerts im vergangenen Spätherbst, das Mozarts „Requiem“ in den Mittelpunkt stellte: „Die hohen Erwartungen, die durch die drei vorhergegangenen Benefizkonzerte erzeugt worden waren, konnten mit dem grandiosen Auftritt des Figuralchors und der Bremer Philharmoniker voll erfüllt werden.“ Auch Organisator Helmut Feldmann aus Löningen bestätigt diese große Resonanz: „Für die rund 1000 Gäste in der voll besetzten St.-Vitus-Kirche war es eine große Freude und ein unvergesslicher Musikgenuss, dieses eindrucksvolle Werk zu erleben.“ Nach dem Konzert hätten viele Besucher, von denen etliche weit angereist waren, ihre Begeisterung und ihr Bewegtsein zum Ausdruck gebracht.

Letztes Werk von Mozart dynamisch interpretiert

Mit Motetten von Johann Sebastian Bach und Max Reger hatte der Figuralchor seine Qualitäten als A-cappella-Chor zu Beginn des Konzerts unterstrichen und danach gemeinsam mit den Philharmonikern das berühmte sagenumrankte, unvollendete und letzte Werk Mozarts bewegend und gleichzeitig dynamisch interpretiert. Das „Requiem“ KV 626, das Mozart bekanntlich nicht ganz vollenden konnte, wurde von den Bremer Ensembles nicht in der üblichen Ergänzung von Franz Xaver Süßmayr, sondern in einer authentischeren Rekonstruktion des Musikwissenschaftlers Robert D. Levin vorgetragen.

Ernsthaftigkeit und Tiefgang

Den Figuralchor erweiterten die renommierten Solisten Deborah York (Sopran), Renata Pokupič (Alt), Andrew Staples (Tenor) und Ashley Riches (Bass). Paul McCreesh, ein Spezialist für historische Aufführungspraxis, dirigierte auswendig und baute einen besonders intensiven Kontakt zu den Mitwirkenden auf. Ausgefeilte Dynamik, spannende Crescendi und weite Spannungsbögen zeichneten die Interpretation aus. Reminiszenzen an den eindringlichen Beginn „Requiem aeternam“ in der Kyriefuge „Cum sanctis tuis“ rundeten das Werk formal ab. Besonders eindrucksvoll war das Konzert, weil es Ernsthaftigkeit und Tiefgang des Requiems zu verbinden vermochte mit der Dichte, Wärme und trotz allem auch der Heiterkeit der Musik Mozarts.