Neuer Laden geplant Wie ein Quakenbrücker mit portugiesischem Olivenöl durchstarten will

Von Christian Lang

Bald soll es in Quakenbrück einen Laden geben, in dem Daniel de Oliveira Prudêncio Olivenöl aus Portugal verkauft. Foto: de Oliveira PrudêncioBald soll es in Quakenbrück einen Laden geben, in dem Daniel de Oliveira Prudêncio Olivenöl aus Portugal verkauft. Foto: de Oliveira Prudêncio

Quakenbrück. In Quakenbrück soll bald ein Laden entstehen, in dem Daniel de Oliveira Prudêncio Olivenöl aus Portugal verkauft. Das Öl wird auf dem Olivenhain seines Vaters gewonnen.

Der Quakenbrücker Daniel de Oliveira Prudêncio möchte wieder durchstarten. Seit 2014 verkauft der 27-Jährige Olivenöl, das auf dem Olivenhain seines Vaters António in Portugal gewonnen wird. Aufgrund seines Masterstudiums, das er vor zwei Jahren in Münster begonnen hat, musste er das Gewerbe in den vergangenen Monaten etwas zurückfahren. „Da der Verkauf des Olivenöls auf diversen Märkten am Wochenende, sowie in der Kantine, sonst immer in der Freizeit nahezu hobbymäßig geschah, ist es seit einigen Wochen in der Form, mangels Zeit, nicht mehr möglich“, hieß es im vergangenen Jahr in einem Beitrag auf Facebook. (Weiterlesen: Ein Quakenbrücker und der Olivenhain in Portugal)

Laden soll eröffnet werden

Dabei habe er sich auch einen gewissen Kundenstamm aufbauen können – und das, obwohl er in den vergangenen Monaten nicht mehr auf Märkten präsent war, um sein Olivenöl zu bewerben. Das Produkt verkauft er derzeit nur von zu Hause aus – durchaus erfolgreich, wie der gebürtige Quakenbrücker sagt. „Es gestaltet sich aber manchmal etwas schwierig, weil ich nicht immer zu Hause bin“, ergänzt er.

Das soll sich aber bald ändern. Denn Daniel de Oliveira Prudêncio plant, noch in diesem Jahr einen Laden in Quakenbrück zu eröffnen, in dem er das Olivenöl mit dem Namen „Casa d’Oliveira“ dann verkaufen möchte. Einen genauen Standort für das künftige Geschäft hat er noch nicht gefunden, dennoch gebe es „einige Optionen“, sagt er. Wenn es gut laufe, könne der Laden im Sommer eröffnen, hofft der 27-Jährige.

Kein großer Konzern

Im Februar war der Quakenbrücker einige Tage in Portugal, um die Ernte aus dem vergangenen Jahr nach Deutschland zu bringen. Via Facebook hielt er seine Kunden und Fans über die Reise ins Dorf São Vicente do Paúl unweit von Lissabon auf dem Laufenden. Mit einigen Fotos aus Portugal versuchte er zu zeigen, dass er bald wieder mit dem Olivenöl-Verkauf durchstarten wird.

Doch was unterscheidet sein Produkt von anderen Olivenölen? „Bei uns ist es ein kleiner familiärer Betrieb. Da steckt kein großer Konzern dahinter“, sagt Daniel de Oliveira Prudêncio. Dieser besondere Charakter werde unter anderem dadurch deutlich, dass sein Vater jede einzelne Olive selber pflückt, ehe sie weiter verarbeitet wird. In Portugal herrschen zudem ideale Bedingungen für den Anbau, sagt Daniel de Oliveira Prudêncio „Die Oliven wachsen an Bäumen, die zum Teil schon mehrere Jahrzehnte, wenn nicht sogar schon über 100 Jahre alt sind. Beste Qualität garantiert!“, sagt er.

Darüber hinaus liege Portugal derzeit generell im Trend –vor allem als Reiseland, so der 27-Jährige. Diese Faszination für den Staat auf der Iberischen Halbinsel möchte er dann bald auch mit seinem eigenen Laden befriedigen.