Manfred Buhr bleibt Chef bis 2021 Feuerwehrverband Altkreis Bersenbrück tagt in Nortrup

Von Wilhelmine Kempe

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Zogen eine positive Bilanz: stellvertretender Samtgemeindebürgermeister im Artland, Gerd Beckmann (von links), Bürgermeister Nortrup, Karl-Heinz Budke, Kreisbrandmeister und stellvertretender Verbandsvorsitzender, Cornelis Van de Water, Verbandsvorsitzender Manfred Buhr, Leiter der Polizei Bersenbrück, Oliver Voges. Foto: Herbert KempeZogen eine positive Bilanz: stellvertretender Samtgemeindebürgermeister im Artland, Gerd Beckmann (von links), Bürgermeister Nortrup, Karl-Heinz Budke, Kreisbrandmeister und stellvertretender Verbandsvorsitzender, Cornelis Van de Water, Verbandsvorsitzender Manfred Buhr, Leiter der Polizei Bersenbrück, Oliver Voges. Foto: Herbert Kempe

Nortrup/Altkreis Bersenbrück. Manfred Buhr bleibtbis 2021 Vorsitzender des Feuerwehrverbandes Altkreis Bersenbrück. Ohne Gegenstimme wurde der Badberger im Amt bestätigt. Buhr ist auch Gemeindebrandmeister der Samtgemeinde Artland.

Manfred Buhr bleibt Vorsitzender des Feuerwehrverbandes Altkreis Bersenbrück. Ohne Gegenstimme wurde der Badberger im Amt bestätigt. Buhr, der auch Gemeindebrandmeister der Samtgemeinde Artland ist, führt den Verband bis 2021. „Ich will, wie auch in den vergangenen Jahren zuvor, das Beste geben, denn die Arbeit hat mir immer viel Spaß gemacht“, sagte er nach seiner Wiederwahl in der Verbandsversammlung im Feuerwehrhaus in Nortrup. Wahlleiter Cornelis van de Water, Kreisbrandmeister des Landkreises Osnabrück und auch stellvertretender Verbandsvorsitzender, appellierte an die Ortsbrandmeister der Feuerwehren, Buhr in seiner Arbeit zu unterstützen. Zuvor hatte Manfred Buhr die Delegierten der 32 Freiwilligen Feuerwehren aus den Samtgemeinden Artland, Bersenbrück, Fürstenau und Neuenkirchen sowie aus der Stadt Bramsche mit dem Jahresmotto 2018 des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen „Feuerwehr – Tradition und Gegenwart“ begrüßt.

Altersgrenze für Aktive wird von 63 auf 67 Jahre angeboben

In seinem Jahresbericht ging der Verbandsvorsitzende auf die vielfältigen Aufgaben ein, die der Feuerwehrverband Altkreis Bersenbrück wahrgenommen hatte. Das Spektrum der Themen reichte von der Einweihung der neuen Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) bis zur Einführung der digitalen Alarmierung. „Aktuell warten wir auf das neue Brandschutzgesetz, in dem die Altersgrenze für aktive Mitglieder von 63 Jahre auf 67 Jahre heraufgesetzt wird“, so Manfred Buhr. Der Verbandsvorsitzende bedankte sich bei den mehr als 1400 aktiven Mitgliedern im Feuerwehrverband Altkreis Bersenbrück sowie bei den Kommunen für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung. Er zeigte sich erfreut, dass die Mitgliederzahlen im Vergleich zum vergangenen Jahr geringfügig gestiegen seien, der Frauenanteil liege bei 4,3 Prozent. Auch teilte er mit, dass es im Verbandsgebiet in der Feuerwehr Fürstenau einen Musikzug gibt. Anschließend bedankte er sich bei der Polizei, den anderen Hilfsorganisationen und bei den Bereitschaftszügen für die gute Zusammenarbeit.

Bald eine Kinderfeuerwehr einrichten?

Der Verbandsvorsitzende stellte die neue Satzung des Feuerwehrverbandes Altkreis Bersenbrück vor. Die alte Satzung aus dem Jahr 1994 entspreche nicht mehr den heutigen Gegebenheiten. Neue Ideen sollten einfließen: So seien zum Beispiel die Möglichkeit, Kinderfeuerwehren einzurichten, oder auch die geplante Erhöhung der Altersgrenzen, in die neue Satzung mit aufgenommen worden, erläuterte der Vorsitzende. Ohne Gegenstimme setzten die Delegierten das neue Regelwerk in Kraft. Auch eine Beitragserhöhung von acht auf neun Euro fand die einhellige Zustimmung der Anwesenden. Diese seit notwendig, da der Landesfeuerwehrverband Niedersachsen auch eine Beitragserhöhung vorgenommen habe, sagte Manfred Buhr.

„Wichtig, dass immer Hilfe und Ansprechpartner da sind“

In seinem Grußwort freute sich der stellvertretende Bürgermeister der Samtgemeinde Artland, Gerd Beckmann, über eine hervorragend funktionierende Jugendarbeit im Feuerwehrverband und auch über die Möglichkeit, Kinderfeuerwehren einzurichten. Er sagte weiter, dass die Politik ihr Möglichstes tue, um die Feuerwehren bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Nortrups Bürgermeister Karl-Heinz Budke garantierte, dass die Feuerwehren immer die nach Möglichkeit beste Ausstattung bekommen würden. Nur so könnten sie ihre ehrenamtliche Arbeit ordentlich ausführen. Von der Polizei Bersenbrück überbrachte deren Leiter Oliver Voges Grüße. „Ich empfinde es als sehr wichtig, dass bei belastenden Einsätzen immer Hilfe und Ansprechpartner da sind“, so der Polizeichef. Er sprach die gemeinsamen Probleme wie Gewalt gegen Rettungs- und Einsatzkräfte und Gaffer an Einsatzstellen an. Anschließend bedankte er sich für die konstruktive Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren und der Polizei.

Neues Brandschutzgesetz voraussichtlich ab Mai 2018

Kreisbrandmeister Cornelis Van de Water ging auf das neue Brandschutzgesetz ein. Er sagte, dass es voraussichtlich noch im Mai verabschiedet werden soll. Etwa 2400 Unfälle gab es im vergangenen Jahr im Feuerwehrdienst, so der Kreisbrandmeister. Erfreut zeigte er sich, dass im neuen Brandschutzgesetz eine „Vorschadensregulierung“ mit aufgenommen wird. Somit erhalten verunfallte Feuerwehrmitglieder mit Vorerkrankungen auch Versicherungsleistungen von der Feuerwehrunfallkasse.


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