Theater-AG erntet viel Beifall Quakenbrücker Gymnasiasten brillieren auf der Bühne

Von Nicole Diekmann

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Spannung pur: In dem von AGQ-Schülerin Muriel Menz selbst geschriebenen Stück Pavor geht es um dunkle Geheimnisse. Foto: Nicole DiekmannSpannung pur: In dem von AGQ-Schülerin Muriel Menz selbst geschriebenen Stück Pavor geht es um dunkle Geheimnisse. Foto: Nicole Diekmann

nid Quakenbrück. Unter der Leitung von Oliver Kleinsorge und Stefanie Westphal präsentierten die Schüler des Artland-Gymnasiums dem Publikum das Schauspiel „Pavor“. Eindrucksvoll stellten sie ihr schauspielerisches Talent unter Beweis.

Die Zuschauer vor der Aula des Artland-Gymnasiums (AGQ) konnten es kaum erwarten, die das Schauspiel „Pavor“ zu sehen. Niemand ahnte etwas von der Handlung, denn das Stück war von AGQ-Schülerin und Darstellerin Muriel Menz selbst in den Sommerferien verfasst und der Theater-AG zur Verfügung gestellt worden. Einigermaßen überrascht wurden alle Besucher zunächst an den Stühlen vorbei auf die Bühne hinter den großen, roten Vorhang geführt. Dort sollte ihnen ein Eindruck davon vermittelt werden, wie es ist, gefangen und ausgeliefert an einem dunklen Ort zu sein.

Geheimnisvolle Handlung nimmt Publikum gefangen

Sobald die Zuschauer dann später Platz genommen hatten, öffnete sich der Vorhang, und neun bewegungslose Jugendliche in einer Turnhalle waren zu sehen. Die Figuren stellten fest, dass sie alle an diesem Tag, dem 27. Juni, ihren sechszehnten Geburtstag feierten. Die Frage war, was dies zu bedeuten hatte. Die Jugendlichen vermuteten, von einem Mörder entführt worden zu sein. Warum, konnte sich niemand erklären. Im Laufe des Stücks stellte sich heraus, dass jeder von ihnen eine andere übersinnliche Kraft besitzt. Eine Figur konnte die Zeit gefrieren lassen, eine andere fremde Körper kontrollieren oder die Erinnerungen anderer auslöschen. Immer wieder erschien die mysteriöse Persona Pavor auf der Bühne, die für die Entführung verantwortlich war. Gruppenweise holte sie die Jugendlichen zu sich in einen anderen Raum zu ihren sogenannten Unterrichtsstunden, auf der Bühne abgetrennt durch einen Zaun. „Du warst nie wie die anderen“, erklärte Pavor jedem ihrer Opfer. Die Jugendlichen sollten ihr ihre übersinnlichen Kräfte vorführen, die sie sich anschließend dann auch gegenseitig demonstrierten.

Was plant Entführerin Parvor?

In der nächsten Szene stellte sich heraus, dass auch Pavor selbst seit ihrem sechzehnten Geburtstag über übersinnliche Kräfte verfügt, genau wie die entführten Jugendlichen. Ihr Talent: Sie kann anderen Menschen ihren Willen aufzwingen. Die Jugendlichen beschlossen, gemeinsam ihre Kräfte zu nutzen, um Pavor aufzuhalten. Lukas war in der Lage, das Büro von Pavor von der Turnhalle aus zu beobachten. Daraufhin machten sich die Figuren Sarah und Lukas auf den Weg, um dieses Büro zu finden und Informationen über Pavor zu sammeln. Ihnen fielen dort verschiedene Bücher in die Hände. Sie fanden heraus, dass Pavor auch in den vergangenen zehn Jahren bereits Jugendliche entführt und sich zunutze gemacht hatte. Die Körper ihrer Opfer hatte sie beseitigt. So sollte es auch in diesem Jahr sein. Pavor drohte, die beiden in ihrem Büro zu erwischen. Doch Sarah opferte ihr Leben, um Lukas zur Flucht zu verhelfen.

Mit vereinten Kräften zum Sieg über das Böse

Im weiteren Verlauf erschien Sarah noch einmal auf der Bühne. Nur Oliver konnte mit ihr sprechen dank seiner Kraft, Tote zu sehen. Aus Liebe folgte er ihr ins Totenreich. Der Rest der Gruppe machte sich bereit für den finalen Kampf gegen Pavor. Gemeinsam besiegten sie ihre Entführerin mit all ihren übersinnlichen Kräften. Nach der Aufführung verneigten sich die Darsteller Rebecca Brinkmann, Sophie Meyer, Lilli Beckmann, Thorben Kremers und Denise Rosa Galhardo. Genauso traten Julia Hömmen, Celina-Sophie Kuhl, Muriel Menz, Amélie Garwels, Valentin Matis und Hagen Wermers an den Bühnenrand, um sich vor dem Publikum zu verbeugen. Im Anschluss bedankten sich Spielleiter Oliver Kleinsorge und Stefanie Westphal bei allen Beteiligten. Das ganze Team der Theater-AG erntete für die erfolgreiche Aufführung, die auch mit unterhaltsamen Ton- und Lichteffekten überzeugte, tosenden Applaus. Einige Darsteller waren besonders gerührt, da sie die Schule nach ihrem Abitur in diesem Jahr verlassen werden.


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