Kreativ, ideenreich und witzig Schüler der OBS Artland zeigen Soundtrack Technik

Von Bernard Middendorf

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Die selbst gebauten Boxen wollen durch Klang und Design überzeugen. Foto: Bernd MiddendorfDie selbst gebauten Boxen wollen durch Klang und Design überzeugen. Foto: Bernd Middendorf

Quakenbrück. Ein wenig Lampenfieber war schon zu spüren bei den 28 Schülern der Oberschule Artland vor der Präsentation ihrer Produkte. Am Ende des Planspiels „Soundtrack Technik“ wurden den potenziellen Kunden wahre High-Tech-Boxen vorgestellt.

Kein Wunder also, dass die Kaufentscheidungen schwerfielen, bevor feststand, dass „Hang over“ das Rennen gemacht hatte, dicht gefolgt von „The Beat“, „Make a dream“ und anderen Qualitätsunternehmen. Soundtrack Technik ist ein Planspiel der VME-Stiftung Osnabrück-Emsland, das Interesse für technische Fragestellungen wecken und Erfolgserlebnisse in diesem Bereich verschaffen möchte. „Ihr seid die Schule mit der größten Kontinuität“, betonte VME-Bildungsreferentin Christina Suthe, die die selbst organisierte Teamarbeit in der Projektwoche lobte und sich bei den engagierten Lehrkräften bedankte. No name hieß die erste ehrgeizige Firma; sie hatte eine geometrische Box entwickelt, die heimische Gefühle vermitteln und Wünsche erfüllen sollte. Moderne Form, Bluetooth möglich, günstige Preise bis 200 Euro: Das überzeugte. Rabatte und Stabilitätsgarantie gab es auf Nachfrage.

Per Hand zusammengebaut

Interessant auch das Angebot von Hang over: „Made in Germany“, prägnantes Firmenlogo, starker Bass, individuelle Ausführung und geschulte Verkäufer. Auf Frage von Lehrerin Nancy Renze nach der doch eher gehobenen Preiskategorie hieß es: „Die Boxen werden schließlich einzeln per Hand zusammengebaut.“ Mit viel Selbstbewusstsein trat The Beat auf: „Grandios“ seien ihre Produkte. Fetter Bass, schnittiges Design, Langzeitgarantie und Handy-Anschluss, das klang gut, genau wie der psychedelische Sound. Die Anbieter von Make a dream gefielen durch Kompetenz und klare Antworten. Mengenrabatte, flexible Gewährleistung, dazu ein Sound, der den Fußboden vibrieren ließ – der Beifall war verdient und auch der Dank des Betreuers Guido Bergfeld an das grippedezimierte Team. Leistungsfähige HK Ampel (kurz LFHKA) nannte sich die GmbH, die mit rot-gelb-grünem Design warb und „BeatBox“ auf Ständern fertigte, Lieferservice inklusive. Die bohrenden Fragen der Konkurrenz gingen ins Leere: Mengenrabatt, Bluetooth und ökologische Produktion sprachen für sich.

Noch nie so viele Teams dabei

Wie die meisten anderen referierte auch die Dewio Company über Erfindung und Historie von Lautsprecherboxen bis hin zur Marktreife. Gute Qualität sicherten die Eigentümer zu, außerdem Handarbeit und platzsparende Maße. Die Firma Betke Boxen schließlich lockte mit enormen Kilohertz-Werten, optimalem Klang und entsorgungsfreundlichem Material – wenn auch nicht mit Echtholz. Dafür war der Produktname „Home Box“ äußerst einladend. Und: „Wir bleiben günstig“, war das Versprechen. Spannend verlief der Kaufprozess, denn jeder Kunde hatte eine bestimmte Punktzahl zu vergeben. Die Auszählung dauerte lange, die drei Sieger freuten sich, aber alle Wettbewerber waren tüchtig, lobte das Lehrer-Trio Guido Bergfeld, Udo Meyer und Christian Stokowski; dieser betonte, die künstlerische Seite sei beachtlich gewesen. „Wir hatten noch nie so viele Gruppen bei dem Projekt“ betonte Christina Suthe, ehe Schulleiter Hendrik Tenorth allen Lehrkräften, Teilnehmern und der VME seinen Dank aussprach.


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