Bürgermeister-Magnus-Straße Ausbauplan wirft im Quakenbrücker Bauausschuss Fragen auf

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Noch in diesem Jahr will die Stadt Quakenbrück den hinteren Teil der Bürgermeister-Magnus-Straße ausbauen. Ein erster Entwurf liegt auf dem Tisch.Foto: Christian GeersNoch in diesem Jahr will die Stadt Quakenbrück den hinteren Teil der Bürgermeister-Magnus-Straße ausbauen. Ein erster Entwurf liegt auf dem Tisch.Foto: Christian Geers

Quakenbrück. Der nördliche Teil der Bürgermeister-Magnus-Straße soll 2018 ausgebaut werden. Das Planungsbüro präsentierte dem Bauausschuss einen Entwurf. Den interessierte die Frage, ob die Straße auch für den später einmal zu erwartenden Verkehr ins Baugebiet Hartlage ausgelegt ist.

Die Stadt Quakenbrück will dem Wunsch der Anlieger nachkommen und den hinteren Teil der Bürgermeister-Magnus-Straße ausbauen. 100.000 Euro stehen dafür im Haushaltsplan 2018 bereit. In der jüngsten Sitzung des Bauausschusses stellte das Ingenieurbüro Tovar und Partner einen ersten Entwurf für die Gestaltung der Fahrbahn vor. Dieser orientiert sich am Ausbauplan der Straße Blockskamp, einer Straße, die von der Bürgermeister-Magnus-Straße abzweigt.

Rund 100 Meter Straße müssen ausgebaut werden

Insgesamt geht es um eine Straßenfläche von rund 850 Quadratmetern. Da ist zum einen das etwa 60 Meter lange und 11,50 Meter breite Teilstück der Bürgermeister-Magnus-Straße, zum anderen eine Stichstraße von 40 Meter Länge und 4,50 Meter Breite. Die fünf Meter breite Fahrbahn ist für den Begegnungsverkehr ausgelegt und wird aus rotem Betonsteinpflaster hergestellt. Es sind Bäume vorgesehen und an zwei Stellen auch Parkplätze, erkennbar an anthrazitfarbenen Steinen. Eingefasst wird die Straße von zwei Grünstreifen, alles wird höhengleich angelegt. Die Fahrbahn der Stichstraße besteht aus einem 4,50 Meter breiten roten Betonsteinpflaster, sie wird mit einem Minikreisel an die Bürgermeister-Magnus-Straße angebunden.

Nachfragen im Bauausschuss

Andreas Henemann (Bündnis 90/Die Grünen) wies darauf hin, dass die Gestaltung der Bürgermeister-Magnus-Straße besonders zu betrachten sei, weil sie auch als südliche Erschließungsstraße für das künftige Wohnbaugebiet Hartlage gedacht sei. Auch Bauausschuss-Vorsitzender Ludger Greten (CDU) hakte nach, ob diese Situation beim Ausbauplan zu berücksichtigen sei. Bernd Stöver (CDU) fragte nach, ob der vorhandene Grünstreifen auch für einen Gehweg genutzt werden könne. Paul Gärtner (SPD) hielt einen durchgehenden Geh- und Radweg für notwendig, zumal dieser zurzeit nur in Teilen vorhanden sei. Während Bernd Beckmann, Ingenieur-Büro Tovar und Partner, eine fünf Meter breite Fahrbahn für ausreichend erachtete, wies Klaus Robken, Mitarbeiter im Fachbereich Planen und Bauen im Quakenbrücker Rathaus, in der Sitzung darauf hin, dass die Bürgermeister-Magnus-Straße nicht als Haupterschließungsstraße für das künftige Wohngebiet „Hartlage“ gedacht sei. „Die Hauptzufahrt erfolgt über den Hartlager Weg“, stellte er klar.

Letzte Entscheidung trifft der Stadtrat

Angesichts einiger offener Fragen einigte sich der Bauausschuss einstimmig darauf, die Frage nach dem Geh- und Radweg und des aufzunehmenden Verkehrs noch einmal von Experten klären zu lassen und den Entwurf gegebenenfalls zu ändern. Der überarbeitete Ausbauplan soll dann auch den Anliegern in einer Sitzung vorgelegt und erläutert werden, sodass im Anschluss der Stadtrat die endgültige Entscheidung fällen kann.


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