Tag der offenen Tür am AGQ Quakenbrücker Gymnasiasten werben für ihre Schule

Von Sabine Block, Lea Wilmering und Martina Voloudakis


Quakenbrück. Mit einem Tag der offenen Tür hat sich das Artland-Gymnasium Quakenbrück Viertklässlern und ihren Eltern vorgestellt. Lehrer und Schüler zeigten spannende Einblicke in ihre Ergebnisse aus Unterricht und Arbeitsgemeinschaften.

Eine Prügelei auf den Fluren des Gymnasiums. Das Gebrüll der Schüler begleitete die brutale Kampfszene: „Denn entweder sind wir morgen tot oder frei!“ Bei dieser Szene handelt es sich aber keineswegs um den Schulalltag des Artland-Gymnasiums Quakenbrück, sondern um einen kurzen Ausschnitt des Theaterstücks „Pavor“, den die Theater-AG der Schule faszinierten Zuschauern am Tag der offenen Tür in der Pausenhalle präsentierte. Dieses Jahr sticht das Stück der AG besonders hervor: Verfasst wurde das Fantasydrama von der Schülerin Muriel Mens. Die Idee kam ihr beim Sehen des Films „Harry Potter und der Orden des Phönix“. Direkt nach dem Film brachte sie die ersten Zeilen zu Papier. Ihr Theaterstück handelt von dem Widerstand gegen einen übermächtigen Feind. Der szenische Ausschnitt war allerdings nur einer der Programmpunkte, die in unserer Schule am Freitagnachmittag zu sehen waren: Eingeleitet wurde die Veranstaltung in der Aula mit einer Begrüßung durch den Schulleiter Stephan Keppler.

Einzelne Fächer stellen sich vor

Schon bei der Einführung konnten sich die Besucher ein Bild über die künstlerischen Tätigkeiten machen: Neben einer menschlichen Pyramide, die fünf unserer Mitschüler aus der siebten Klasse bauten, gab es Tanzeinlagen aus dem geplanten Musical unter der Leitung von Monika Vogelsang. Aber das Gymnasium bot nicht nur akrobatische Einlagen und talentierte Schauspieler. Mit Spiel, Spaß und dem einen oder anderen besonderen Kniff stellten sich die Fächer des Gymnasiums bei Führungen durch das Schulgebäude den Besuchern vor.

Viertklässler werden auch selber kreativ

Von togatragenden Römern der Lateinklassen bis zu mikroskopisch kleinen Wesen, die im Fachraum der Biologie präsentiert wurden - alle Programmpunkte begeisterten die Eltern und baldigen Schüler des AGQs. Die Führungen wurden mit musikalischen Einlagen der Schulband begleitet. Obwohl die Band an diesem Tag nicht vollständig war, lieferte sie eine großartige Show, die alle Blicke auf sich zog und das Rhythmusgefühl der Zuschauer weckte. Die Viertklässler durften aber auch selbst kreativ anpacken, indem sie sich im Kunstraum mit Pastellkreiden und Tuschefedern künstlerisch austoben konnten und in der Schulbibliothek mit der Streicherklasse ihre ersten Erfahrungen mit Violinen und Celli machten.

Was uns Autoren schon längst klar ist, wurde auch den Besuchern deutlich: Das AGQ ist eine Schule, in der für jeden etwas dabei ist – da bleibt man gerne auch freiwillig am Nachmittag.


Die Autoren und Fotografen sind Schüler des Artland-Gymnasiums. Sie beschäftigen sich derzeit in der Schule mit dem Thema „Zeitung“.

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