Vorbesprechung Neuer Wanderweg in Nortrup in Planung

Von Bernard Middendorf

Der neue Wanderweg rund um Nortrup könnte in die geplante Neuauflage des Dorfplanes aufgenommen werden, schlug Bürgermeister Karl-Heinz Budke während einer Besprechung im Heimathaus vor. Foto: Bernard MiddendorfDer neue Wanderweg rund um Nortrup könnte in die geplante Neuauflage des Dorfplanes aufgenommen werden, schlug Bürgermeister Karl-Heinz Budke während einer Besprechung im Heimathaus vor. Foto: Bernard Middendorf

Nortrup. Auf Initiative des Heimatvereins Nortrup soll rund um die Artlandgemeinde ein neuer Wanderweg ausgewiesen werden. Ziel ist, damit auch den Ort für Touristen noch interessanter zu machen.

„Wandern gehört zu den Lieblings-Freizeitaktivitäten in Deutschland. Mehr als die Hälfte aller Deutschen wandern, ein Viertel gelegentlich, jeder Siebte sogar regelmäßig. Mit der Definition des Begriffs ‚Wandern‘ verbindet man schnell das Spazierengehen“, sagte Helmut Brunneke bei der ersten Vorbesprechung für das Projekt „Ein Wanderweg für Nortrup.“ Er begrüßte Bürger und Ratsmitglieder, die sich im Heimathaus eingefunden hatten.

Heimatverein gab den Anstoß

Seit mehreren Jahren bestehe der Wunsch zu einem ausgewiesenen Wanderweg auch in Nortrup, betonte Brunneke, als 1. Vorsitzender des Heimatvereins zugleich Initiator des nun der Öffentlichkeit vorgestellten Vorhabens. Das touristische Potenzial der Gemeinde werde erhöht; in naher Zukunft soll ein konkretes Konzept entwickelt werden. Dazu gehöre die Aufstellung eines Planes für die einzelnen Aktivitäten.

Zuschuss in Höhe von 9000 Euro

Die Gesamtlaufzeit zur Erstellung des Wanderweges ist abgesteckt bis zum 17. September. Unterstützt wird die örtliche „Bürgerinitiative“ vom Kompetenzzentrum Ländliche Entwicklung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Es wird einen einmaligen festen Zuschuss in Höhe von 9.500 Euro vom Bundesamt geben sowie einen weiteren Betrag vom Heimatverein Nortrup. Da das geplante Vorhaben vom BLE kräftig gefördert wird, ist eine Einbindung der Flüchtlinge vorgesehen. „Hier können uns die ‚Flüchtlingshelfer‘ unterstützen“, so Helmut Brunneke. Darüber hinaus seien auch die angeschlossenen Kommunen der Samtgemeinde Artland als Partner für die Aktion vorgesehen. Unterstützung könne außerdem durch die Integrationsbeauftragte der Samtgemeinde Artland, Franziska Pohlers, erfolgen.

Sehenswürdigkeiten sollen einbezogen werden

Die Ausführungen stießen auf große Resonanz bei den 31 Teilnehmern, die umgehend mit eigenen Ideen herauskamen. Landschaftlich besonders attraktive Flecken und Waldstücke müssten einbezogen werden, da war man sich schnell einig. Bürgermeister Karl-Keinz Budke schlug vor, den Wanderweg sowie Hinweise und Symbole in den im Entwurf weit fortgeschrittenen neuen Ortsplan aufzunehmen.

„Schöne Strecken gibt es genug“

Für weitere notwendige Gespräche mit Eigentümern herrschte Zuversicht. „Schöne Strecken für den Wanderweg gibt es genug. Lasst uns erst mal anfangen, dann sind die Mittel sicher bald vernünftig verbaut“: Dieser praxisnahe Vorschlag von Hermann Welp fand allgemeine Zustimmung – und könnte dazu beigetragen haben, dass Helmut Brunneke für die Mitarbeit und die nächste Sitzung bereits zahlreiche Zusagen verbuchen konnte.