Die Zukunft der Mobilität? AAQ Quakenbrück informiert über automatisiertes Fahren



Quakenbrück. Mit ihrer Veranstaltung zum „Automatisierten Fahren“ widmet sich die Artland-Akademie Quakenbrück (AAQ) einem brandaktuellen Thema. Und mit Wolfgang Niem hat sie einen ausgewiesenen Fachmann als Referenten gewonnen.

Wolfgang Niem, ehemaliger Schüler des Artland Gymnasiums Quakenbrück (AGQ), wird am Freitag, 23. Februar, im Hörsaalgebäude des Christlichen Krankenhauses über die Perspektiven und Herausforderungen des hochautomobilen Fahrens referieren. Der einstige Quakenbrücker Gymnasiast (Abi 1985), leite seit 2015 die hoch-innovative Abteilung zur Entwicklung des autonomen Fahrens „Connected Mobility and Computer Vision Systems“ bei der Robert Bosch GmbH in Hildesheim, heißt es in der Ankündigung der Artland Akademie. Zurzeit sei die Mobilität unserer Gesellschaft Gegenstand lebhafter Diskussion, schreibt die Artland Akademie weiter. Die Art der Energie-Nutzung, zum Beispiel E-Mobilität, der Beitrag von Mobilität zur Umweltbelastung, die Alternativen zum Individualverkehr durch Sharing oder ÖPNV, die Umwidmung oder Korrektur bestehender Verkehrswege seien einige der denkbaren und diskutierten Stellschrauben. Das Interesse an Leistung, Ausstattung, Preis und anderen Marken-Merkmalen des Pkw gingen eher zurück. Die Nutzung von Assistenzsystemen gewinne an Bedeutung und Charme und mache ein Auto heute „sexy“.

Weniger Unfälle? Keine Staus? Mehr Freizeit?

Was genau unter der „Automatisierung des Fahrens“ zu verstehen ist, und worin die Brisanz dieser Thematik liegt, wird „Fachmann, Insider, Frontmann, Wissenschaftler und Ingenieur“ Wolfgang Diem, wie die Artland Akademie ihren Gast freudig ankündigt, seinen Zuhörern anschaulich vermitteln. In seinem Vortrag wird es unter anderem um folgende Aspekte des automatisierten Fahrens gehen: Wie kann das automatisierte Fahren dazu beitragen, die Mobilität einer immer älter werdenden Gesellschaft möglichst lange zu erhalten? Lassen sich die Unfallzahlen durch Vermeidung von menschlichen Fehlern reduzieren? Entstehen bei der Mobilität der Zukunft weniger Staus – und bedeutet das, dass der Verkehr somit auch besser fließt und dadurch folglich weniger Kraftstoff verbraucht und die Umwelt weniger belastet wird? Werden wir mehr Freizeit durch den Wegfall von Lenkzeiten haben?

Der Vortrag beginnt am Freitag, 23. Februar 2018, um 18.30 Uhr. Anschließend haben die Besucher die Gelegenheit, mit Wolfgang Diem zu diskutieren, bevor die Veranstaltung mit einem kleinen Imbiss in lockerer Runde endet.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN