60 Aktive dabei Landfrauen-Vorstände trafen sich in Holsten-Bexten

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Mehr als 60 in Vorständen aktive Landfrauen genossen auf Einladung des Landfrauenvereins Salzbergen den informativen Aufenthalt in Holsten-Bexten. Foto: Anne BremenkampMehr als 60 in Vorständen aktive Landfrauen genossen auf Einladung des Landfrauenvereins Salzbergen den informativen Aufenthalt in Holsten-Bexten. Foto: Anne Bremenkamp

Salzbergen. Unter dem Motto „Landfrauen vernetzt“ treffen sich alle zwei Jahre die Landfrauen-Vorstände des Altkreises Lingen zu einem lebhaften Informations- und Erfahrungsaustausch. Rund 60 Vorstandsaktive waren jetzt auf Einladung des Landfrauenvereins Salzbergen zu Gast in Holsten-Bexten.

„Wir bringen unsere Vorstände in den Dialog, inspirieren uns gegenseitig und entwickeln neue Ideen“, freute sich Salzbergens Landfrauenvorsitzende Agnes Bertling, so viele engagierte „Kolleginnen“ begrüßen  und das Netzwerk noch ein bisschen enger knüpfen zu können. Denn Landfrauen setzen gemeinsam neue Impulse für lebendige, ländliche Regionen, für aufgeklärte Verbraucher und für chancengerechte Lebensbedingungen auf dem Land. Außerdem genießen sie das Miteinander und schöpfen daraus Lebensfreude.

Schöpfungslehrpfad

Letzteres konnten sie auch in Holsten-Bexten, wo es zunächst mit Pfarrer Michael Langkamp über den 2012 eröffneten Schöpfungslehrpfad ging. An sieben Stationen wird die Schöpfungsgeschichte der Bibel erlebbar. Bleibenden Eindruck hinterließ auch die 200 Jahre alte und 1982 als Denkmalsbuche deklarierte Rotbuche mit einem imposanten Kronendurchmesser von 35 Metern. Pfarrer Langkamp verwies auf den großen Wert der im Dorf vorgehaltenen Grundschule und Kindergarten sowie auf die drei Ks: Kirche, Kneipe und Kaufmannsladen.

Kirchbau einer Dorfgemeinschaft

Im Anschluss an ein Kuchenbuffet „handmade in Salzbergen“ führte Chronistin Karin Geerdes in die Geschichte der 1953 geweihten Pfarrkirche „Unbeflecktes Herz Mariens“ ein. Diese steht nur deswegen auf dem Kirchhügel in Holsten-Bexten, weil nach einem verheerenden Bombenangriff im März 1945 die St. Cyriakus Kirche in Salzbergen schwer beschädigt und nur wenige Wochen später die verbindende Emsbrücke von deutschen Truppen gesprengt wurde. Mit dem seelsorgerischen Anschluss wurde es also schwierig. Nur dank der Findigkeit des damaligen Bürgermeisters Kramer und des Vikars Uthoff ist es der Dorfgemeinschaft in nahezu Eigenfinanzierung gelungen, mit gerade einmal 90.000 DM das Kirchengebäude in der Dorfmitte zu errichten.


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