Strom aus erneuerbaren Energien Emsbüren hat neue Ladestation für Elektrofahrzeuge

Meine Nachrichten

Um das Thema Salzbergen Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Die neue Ladesäule vor dem Rathaus nahmen (von links) Bernhard Overberg und Ernst Müller sowie Wolfgang Auffenberg und Bernhard Weinberg in Betrieb. Foto: Heinz KrüsselDie neue Ladesäule vor dem Rathaus nahmen (von links) Bernhard Overberg und Ernst Müller sowie Wolfgang Auffenberg und Bernhard Weinberg in Betrieb. Foto: Heinz Krüssel

Emsbüren. Mit der Installation einer Ladesäule vor dem Rathaus hat die Gemeinde Emsbüren in Kooperation mit dem örtlichen Energieversorger Stadtwerke Schüttorf-Emsbüren einen wichtigen Beitrag für die weitere Entwicklung der umweltfreundlichen E-Mobilität in der Region geleistet.

„Wir freuen uns über das neue Angebot“, betonten Bürgermeister Bernhard Overberg und sein allgemeiner Vertreter Ernst Müller. Damit gebe es auf dem Gebiet der Gemeinde Emsbüren bereits 29 Ladepunkte für Elektrofahrzeuge. Vorreiter auf dem Weg in die E-Mobilität sei die Großgärtnerei Emsflower. Auf dem Parkplatz der Gartenwelt seien die weiteren Ladepunkte installiert. (Weiterlesen: Zahl der Ladestationen für Elektroautos fast verfünffacht)

Derzeit vier Ladesäulen in Betrieb

Die Stadtwerke haben nach Auskunft von Geschäftsführer Bernhard Weinberg derzeit vier Ladesäulen in Betrieb: drei in Schüttorf und eine in Emsbüren. Die Ladeinfrastruktur werde dort ausgebaut, wo Verkehr ist. Weinberg kündigte Überlegungen an, in Emsbüren mittelfristig einen weiteren Ladepunkt zu installieren. Ladekarten können im I-Punkt an der Dahlhokstraße beantragt werden.

Für Auto- und E-Bike-Fahrer

Die Ladesäule vor dem Rathaus kann von Autofahrern sowie von E-Bike-Fahrern genutzt werden. Diplomingenieur Wolfgang Auffenberg, zuständig für Vertrieb und Energieberatung, stellte die technischen Details vor. „Unsere Ladesäulen sind mit einem Starkstromanschluss (22 kW) ausgestattet; es handelt sich um Schnellladesäulen.“ Bei einer Fahrzeugbatterie mit 20 kWh dauere eine Komplettladung etwa eine Stunde. Die Säulen würden ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energien gespeist.

Von Osnabrück nach Emsbüren?

Die Gemeinde Emsbüren hat derzeit ein Elektrofahrzeug der Marke KIA im Einsatz. „Das Auto wird gerne für Dienstfahrten von den Mitarbeitern genutzt“, betonte Bernhard Overberg. „Bis Meppen ist das angesichts der angegebenen Reichweite in Ordnung; bei einer Fahrt nach Osnabrück sind aber Befürchtungen geäußert worden, ob man wieder bis nach Emsbüren zurückkommt“, wies Overberg auf das noch nicht gelöste Problem der Reichweite hin.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN