Farbenfrohe Früchte Ehepaar Pöttering aus Salzbergen liebt Kürbisse

Meine Nachrichten

Um das Thema Salzbergen Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.


Salzbergen. Zu den farbenfrohen Früchten des Herbstes gehören die Kürbisgewächse. Orange, grün und gelb in allen Schattierungen, einfarbig und mehrfarbig, unterschiedliche Formen und Größen, so kommt das festfleischige Gemüse daher. Mit Liebe und Leidenschaft wird der Kürbis vom Ehepaar Pöttering in Salzbergen gezüchtet.

„Die Kürbisse sind mein Hobby“, erzählt Heinz Pöttering, der sich in seinem Elternhaus seit nunmehr 15 Jahren damit befasst. „Ich habe immer schon gern Gartenarbeit gemacht, und irgendwann kam ich auf die Kürbisse. Diese machen nicht so viel Arbeit, obschon man die Pflanzen natürlich auch sauberhalten muss“, erklärt der gelernte Tischler. Sie werden mit Pferdeäpfeln gedüngt, die die eigenen Pferde der Pötterings beisteuern.

Wetter war nicht ideal

„Ich denke, ich habe rund zehn verschiedene Sorten in diesem Jahr geerntet. Im Frühjahr suche ich mir immer neue Sorten aus. Mein Ehrgeiz ist es, möglichst unterschiedliche Ergebnisse zu erhalten“, betont Heinz Pöttering und zeigt einen zu seiner Freude aus zwei Pflanzen zusammengewachsenen Zwillingskürbis. „Es kommt nicht immer das dabei heraus, was auf den Saattüten steht“, schmunzelt er. Leider seien die Früchte in diesem Jahr nicht so dick geworden wie sonst. Das Wetter sei nicht ideal gewesen.

Zierkürbisse dauerhaft haltbar

Dennoch kann Ruth Pöttering allerlei mit den Kürbisköpfen anfangen. Die reinen Zierkürbisse werden von ihr mit einer auf Papier aufgemalten Schablone beklebt, mit einem Schraubenzieher vorgestochen, dann geschnitzt und ausgehöhlt und so zu grimassierenden Gesellen verarbeitet. Der neueste Schrei: ein kotzender Kürbis. Zu Halloween kommt so einer bestimmt gut an. Kleinere Zierkürbisse benötigen keine weitere Bearbeitung. Sie bestechen durch ihre naturgegebene Formen- und Farbenvielfalt. Diese seien quasi auch dauerhaft haltbar, während die ausgehöhlten Kürbisse nach einigen Wochen entsorgt werden sollten.

Grob hacken

Die essbaren Kürbisse wie den Hokkaido, den Butternuss oder den Muskatkürbis und andere schmackhafte Sorten verarbeitet Ruth zu Kürbisbrot, Kürbissuppe, Kürbisschnitzel oder auch zu Eintopf mit Hackfleisch. „Mein Tipp: Wenn man einen Kürbis vor dem Zubereiten grob hackt und ihn dann für einige Zeit in den heißen Ofen legt, kann man ihn nachher besser abschälen“, rät sie. Der Hokkaido ist übrigens mit Schale genießbar und daher leichter in der Handhabung. Der Kürbis ist nämlich nicht ganz einfach zu bearbeiten. Umso leichter sind seine Inhaltsstoffe. Er gilt als kalorienarm und vitaminreich: viele wertvolle Inhaltsstoffe wie Kalium, Kalzium, Zink und Vitamine der Gruppen A, C, D und E machen ihn zu einem gesunden Herbstgenuss. Übrigens zählen auch Zucchini zu den Kürbisgewächsen.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN