Bürgermeister informiert Probleme beim Verlegen der Glasfaser in Salzbergen

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Glasfaser wird derzeit auch in Salzbergen verlegt. Symbolbild: Uli Deck/dpaGlasfaser wird derzeit auch in Salzbergen verlegt. Symbolbild: Uli Deck/dpa

Salzbergen. Bei der Verlegung von Glasfaser in Salzbergen gibt es derzeit Probleme. Darauf hat Bürgermeister Andreas Kaiser im Gemeinderat hingewiesen.

Nachdem die Points of Presence in Salzbergen und Holsten-Bexten von der Deutschen Glasfaser GmbH errichtet worden sind, ist der Generalunternehmer van Geldern mit insgesamt sechs Kolonnen in Salzbergen und Holsten unterwegs, um die Glasfaserkabel zu verlegen. Kaiser: „Man hinkt allerdings dem Zeitplan hinterher, in der Ausführung sind erste Mängel zu verzeichnen.“ Es erfolgen nach seinen Angaben zwar jeweils wöchentlich Absprachen mit der Gemeinde Salzbergen. Diese könne den Baufortschritt jedoch nicht lückenlos überwachen. Sollten während der Arbeiten Probleme auftreten, könne die Gemeinde auch als Ansprechpartner fungieren. Entsprechende Meldungen nehme das Bauamt entgegen.

Leerrohre im Baugebiet „Nördlich L 39 verlegt“

Mit der Deutschen Glasfaser GmbH (DG) wurde laut Kaiser zudem die Nachfragebündelung im Außenbereich besprochen. Im neuen Baugebiet „Nördlich L 39“ werden von der Deutschen Glasfaser sowie von der Telekom Leerrohre für den Glasfaseranschluss verlegt. „Die DG hat sich endgültig bereit erklärt, auch den Bestandsbereich Am Kirchesch/Im Holde zu den bekannten Konditionen auszubauen“, erklärte Kaiser. Dazu werden im Steckelower/Ecke Sandstraße in Holsten sowie am Koberg/Am Feldkamp noch weitere Gebäude in die bestehenden Polygone einbezogen.

Gespräche mit dem Landkreis

In allen anderen Außenbereichen würde die DG Anschlussgebühren von 400 Euro bis mehrere Tausend Euro fordern. „Es soll daher von weiteren Aktivitäten Abstand genommen werden“, berichtete Kaiser. Stattdessen konzentriert sich die Gemeinde jetzt auf die Initiative des Landkreises zur „Förderung der Breitbanderschließung“ in den Außenbereichen.

Der Landkreis hat einen Plan erstellen lassen, aus dem hervorgeht, welche Bereiche gefördert werden sollen. Hier sind nach den Worten des Bürgermeisters aber noch Ergänzungen notwendig, die mit dem Landkreis besprochen werden sollen.

Der Antrag für eine Förderung muss dann für den Südkreis im Oktober eingereicht werden. Kaiser erinnerte an den Beschluss, dass in Salzbergen weiterhin ein FttB-Ausbau (Glasfaser bis in die Gebäude), ergänzt durch Richtfunk angestrebt wird.

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