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650000-Euro-Investition Kolping-Bildungshaus Salzbergen soll erweitert werden

Von Carsten van Bevern | 01.02.2015, 19:49 Uhr

Um die vorhandenen Übernachtungsmöglichkeiten besser nutzen, künftig auch mehr Tagesgruppen aufnehmen und insgesamt besser auf das veränderte Besucherverhalten reagieren zu können, soll das Kolping-Bildungshaus (KBS) in Salzbergen um ein Seminargebäude erweitert und der Essensraum vergrößert werden.

Im bislang als „Haus am See“ konzipierten Gebäude mit einem knapp 70 Quadratmeter großen Seminarraum für bis zu 50 Personen inklusive WC-Anlagen, Garderobe, eines Medienraums sowie einer Teeküche könnten künftig immer stärker nachgefragte Tagesseminare stattfinden.

„Außerdem könnten wir mit diesem zusätzlichen Seminarraum flexibler auf Anfragen reagieren“, erklärte der Leiter des Bildungshauses, Markus Silies, in einem Gespräch mit unserer Redaktion. So sind aktuell im Haupthaus und im Heinrich-Holtmeyer-Gästehaus jeweils 30 Betten vorhanden, in jedem Haus gibt es zudem einen größeren Seminarraum. „Und da der Trend nicht nur zu kürzeren bis hin zu Tagesveranstaltungen ohne Übernachtung, sondern auch zu kleineren Gruppen geht, sind öfters jeweils 10 bis 20 Betten und damit auch der Seminarraum belegt – die verbleibenden Betten können wir bislang dann aber aufgrund eines fehlenden Seminarraumes nicht vermarkten“, ergänzt Dieter Bünker als Vorsitzender des Freundes- und Fördererkreises.

Mit diesem Raum könnte das Kolping-Bildungshaus nach Aussage seines Leiters also neue Zielgruppen erreichen, und „auch die Veranstaltungen vom Kolping-Bildungswerk könnten noch häufiger bei uns im Haus stattfinden“.

Über die Pläne für den Neubau freut sich auch Salzbergens Bürgermeister Andreas Kaiser: „Wir wissen aus der Vergangenheit, dass das KSB-Konzept funktioniert. Und dieser architektonisch reizvolle Neubau in Salzbergens guter Stube ist in der vergangenen Woche auch im Bauausschuss positiv aufgenommen worden.“ So sei zum Beispiel das KSB mit seinen 5000 Gästen und gut 10000 Übernachtungen pro Jahr auch für rund 20 Prozent aller Übernachtungen in der Gemeinde verantwortlich.

Die geschätzten Kosten bewegen sich bei 650000 Euro, die durch das KSB, die Gemeinde, den Landkreis Emsland und das Bistum Osnabrück zu tragen wären. „Spenden wären natürlich sehr willkommen“, ergänzte der Geschäftsführer des Fördervereins, Hubert Schmit.