Festumzug am 8. August Schützen in Salzbergen feiern ihr Jubelfest

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Salzbergen. Schützenfeste gehören zum Emsland wie die Ems und das Land. Untrennbar zur Gemeinde Salzbergen gehört seit 50 Jahren der St. Hubertus-Schützenverein Salzbergen, der anlässlich seines runden Geburtstags vom 7. bis zum 10. August ein großes Jubelschützenfest im „Kongo“ feiert.

Den afrikanisch anmutenden Namen erhielt der damals gerade im Entstehen begriffene Ortsteil Langenberg während der sogenannten Kongo-Wirren in den 1960er Jahren. Daraus und aus dem Wunsch der Neusiedler, einen eigenen Schützenverein zu realisieren, entstand auch der Begriff „Kongorebellion“.

Ein erlebenswertes Highlight wird der große Festumzug am Samstag, 8. August, wenn 29 Gastvereine gemeinsam mit den „Kongorebellen“ und dem Jubelkönigspaar Claudia und Andreas Stein zu einem prächtigen Festumzug durch den bunt geschmückten Ort antreten werden. Das Spektakel beginnt um 13.45 Uhr mit einem Sternmarsch zum Festplatz an der Dünnstraße. Dort werden ab 14.15 Uhr die Begrüßung der Jubelschar sowie die Grußworte der Ehrengäste und des Schirmherrn, Bürgermeister Andreas Kaiser, im Mittelpunkt stehen. Gegen 15.15 Uhr wird der imposante Festumzug als majestätischer Korso durch den Langenberg marschieren und ganz bestimmt dem Anlass entsprechend bejubelt werden. Mit der Holland-Kapelle „Bloas Brothers“ und der Top-Band „6th Avenue“ wird anschließend eine Party steigen, die mit einem geselligen Dämmerschoppen beginnen und einem vergnüglichen Tanzabend sicher erst in den Morgenstunden enden wird.

Lange haben der Vorstand und die aktuell 354 Mitglieder des St. Hubertus-Schützenvereins ihrem großen Jubiläum entgegengefiebert und mit viel Tatkraft alle Vorbereitungen für ein fröhliches Miteinander getroffen.

Den Grundstein für das 50-Jahre-Jubelfest und einen eigenen Schützenverein für die Ortsteile Langenberg, Birkendorf, Öchtel und Bruch hatten anno 1965 Hermann Möller, Ewald Schulte, Bernhard Kestering, Walter Willemsen und Bernhard Heufes gelegt.

Mittels Postwurfsendungen, durch Plakate an Anschlagsäulen und Strommasten und im Besonderen durch Mund zu Mund Propaganda hatten sie für ihre Idee geworben, einen Schützenverein zu gründen. Als die Initiatoren der Meinung waren, die zukünftige Beteiligung an einem neuen Schützenverein sei groß genug, hatten sie eine Gründungsversammlung einberufen. Am 14. März 1965 waren rund 120 Männer im Saal der Gaststätte Willemsen erschienen, um sich an Ort und Stelle für eine Mitgliedschaft zu entscheiden.

Das damit eingeläutete lebendige Vereinsgeschehen und Meilensteine der letzten fünf Jahrzehnte St. Hubertus-Schützenverein Salzbergen hat ein engagiertes Redaktionsteam in einer beeindruckenden Festschrift verewigt, eine interessante Lektüre für alle.


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