Zweitägiges Motorsportevent In Salzbergen geben Rasenmäher für guten Zweck Gas

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Spannung und Spaß bilden die gelungene Mischung des Rasenmähertreckerrennens im Motodrom in Steide. Foto: Anne BremenkampSpannung und Spaß bilden die gelungene Mischung des Rasenmähertreckerrennens im Motodrom in Steide. Foto: Anne Bremenkamp

Salzbergen. „Lola gibt Gas“: Ihrem Special-Guest, Lola Ferrari, haben „De Steider Rasenrenner“ ihr sechstes Rasenmähertreckerrennen am Motodrom im Salzbergener Ortsteil Steide gewidmet.

Der Erlös dieses zweitägigen Motorsportevents der etwas anderen Art, der mit bunter Volksfestatmosphäre wieder zahllose Schaulustige anlockte, wird an den Förderverein der Kinderdialyse Münster sowie an das örtliche Altenheim St. Josef gehen. Damit soll die Anschaffung eines behindertengerechten Fahrzeugs unterstützt werden.

Das seit jeher für den guten Zweck bestimmte Rasenmähertreckerrennen zeichnete sich aus durch Spannung, Stimmung, viel PS, eine zünftige After-Show-Party und ein buntes Rahmenprogramm, in das unter anderem auch der Kindergarten St. Cyriakus mit einem Café, das Team Sommeringen mit einem Show-Rennen oder der Musikverein Salzbergen mit einem Platzkonzert eingebunden waren.

Auf allseits große Anerkennung stieß die mobile und behindertengerechte Toilette, die die Steider Rasenrenner aus einem Seecontainer in Eigenleistung umgebaut haben und die gegen eine Aufwandsentschädigung auch gemietet werden kann.

In verschiedenen Kategorien gingen „Damen“, „Herren“ und „Kinder“ an den Startpunkt der kurvigen Strecke, die gesäumt war vom eifrig anfeuernden Publikum. Zum dritten Mal wurde zudem eine integrative Klasse für Menschen mit und ohne Behinderungen ausgerufen.

Nicht nur Fahrer leistungsstarker Rasenmähertrecker hatten Chancen auf den Sieg. Galt es doch, sich während der Boxenstopps als Meister im Einlöffeln von Schnapspinnchen, im Lattenbalancieren oder beim „Schere, Stein, Papier-Spiel“ zu profilieren.

Neben Salzbergens Bürgermeister Andreas Kaiser ließ es sich auch die SPD-Bundestagsabgeordnete Daniela de Ridder nicht nehmen, das alternativ abgefahrene Formel-1-Feeling zu erleben.

Frei nach dem Motto „Nach dem Rennen ist vor dem Rennen“ bereiten sich die Steider Rasenrenner das ganze Jahr über auf ihr bereits Kultstatus erreichtes Motorsportereignis vor, bei dem Sicherheit an oberster Stelle steht. Der rund einwöchige Platzaufbau vor dem ersten Startschuss ist nur das Ende einer ehrenamtlich getragenen Fahnenstange, deren Flagge schon längst weit über Steide hinaus weht.

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