Verdienstmedaille verliehen Hohe Ehrung für Hermann Casper aus Salzbergen

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Hohe Ehrung: Hermann Casper erhält aus den Händen von Landrat Reinhard Winter die Verdienstmedaille. Foto: Burkhard MüllerHohe Ehrung: Hermann Casper erhält aus den Händen von Landrat Reinhard Winter die Verdienstmedaille. Foto: Burkhard Müller

Salzbergen. Hermann Casper ist am Montagnachmittag eine hohe Ehrung zuteil geworden. Der emländische Landrat Reinhard Winter verlieh dem Salzbergener wegen seines außergewöhnlich hohen ehrenamtlichen Engagements im Namen des Bundespräsidenten Joachim Gauck die „Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“.

Im Kulturkeller in Salzbergen herrschte eine feierliche Stimmung, als der Landrat inmitten der Familie Casper, seiner Freunde und langjährigen Weggefährten aus Politik und wirtschaft zu seiner Laudatio anhob. „Mitmenschlichkeit, Nächstenliebe und Solidarität – die drei Elemente haben meines Wissens Ihr ehrenamtliches Handeln zu einem Großteil bestimmt“, lobte Winter in Richtung des Geehrten.

Das zeige sich vor allem bei der Wahl der Felder, auf denen Casper aktiv war oder noch sei. „Sei es Ihr jahrzehntelanges Engagement in der Kommunalpolitik, Ihr jahrzehntelanges Engagement bei der freiwilligen Feuerwehr oder Ihre jahrzehntelange Arbeit im Betriebsrat der Raffinerie in Salzbergen“, erläuterte Winter und betonte: „Für dieses breit gefächerte Engagement verleiht Ihnen der Bundespräsident die Verdienstmedaille – eine Auszeichnung, auf die Sie zu Recht stolz sein können.“

Insbesondere erinnerte der Landrat an den Bau der Müllverbrennungsanlage (MVA, 2004 fertiggestellt) in Salzbergen, die in der Bevölkerung zu hitzigen Diskussionen geführt hatte. „Sie haben sich immer erst die Vor- und Nachteile schildern lassen und erst dann einen Beschluss gefasst – zu dem Sie dann aber auch gestanden haben.“ Der Entschluss, sich für den Bau der MVA zu entscheiden, habe in der Raffinerie sehr viele Arbeitsplätze erhalten.

Auch Salzbergens Bürgermeister Andreas Kaiser zeigte sich stolz, dass es in der Gemeinde Persönlichkeiten wie Hermann Casper gebe. „Das zeichnet nicht nur dich, sondern auch uns aus.“

Auch Friedhelm Hundertmakt erinnerte seitens der Gewerkschaft IG BCE an die Zeiten des Baus der MVA und lobte, dass Casper trotz persönlicher Anfeindungen immer standhaft geblieben sei. „Damit hast du den Erhalt dieses Standortes mit abgesichert.“

Der Geehrte bedankte sich insbesondere bei seiner Frau Marianne, die es ihm immer ermöglicht habe, dass er seiner ehrenamtlichen Arbeit nachgehen konnte. „Es waren wirklich schöne Jahre.“

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