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2013 Wiedersehen in Groß Hesepe Jugendfeuerwehr: Keine Hektik bei Evakuierung des Zeltlagers in Salzbergen

Von PM. | 30.07.2012, 14:30 Uhr

Zum Abschluss des Kreiszeltlagers der emsländischen Jugendfeuerwehren in Salzbergen, das wegen eines nächtlichen Gewitters vorzeitig abgebrochen werden musste, hat es noch einmal ein abwechslungsreiches Programm gegeben.

Die Abschlussveranstaltung mit der Siegerehrung für die Lagerspiele begann mit der täglichen Tagesschau. Dieses Mal hatten die Sprecher neben den normalen Nachrichten auch ein Interview mit dem Kreisjugendwart Sascha Bädorf vorbereitet. Dieser zeigte sich mit dem Verlauf des Lagers sehr zufrieden und freute sich auf die kommenden Aufgaben in der emsländischen Jugendfeuerwehr. Nach den obligatorischen Wetteraussichten für den kommenden Tag begann dann die Abschlussveranstaltung. Bürgermeister Kaiser dankte allen Jugendlichen und Betreuern für ihre Teilnahme, besonders dankte er der JF Salzbergen für die Durchführung dieses Events. Das Zeltlager sei in der Gemeinde sehr positiv aufgenommen worden.

Bevor Kreisjugendwart Bädorf das Zeltlager offiziell beendete und die Teilnehmer zum letzten gemütlichen Abend ans Lagerfeuer entließ, stellte sich der Ausrichter für das kommende Zeltlager vor. Im Jahr 2013 fahren die Jugendfeuerwehren nach Groß Hesepe und sind dort zu Gast.

Der letzte Abend nahm eine unvorhergesehene Wendung. Gegen 2 Uhr kam ein Unwetter mit Gewitter und Starkregen auf. Die Lagerleitung sah aufgrund der vielen überfluteten Zelte keine andere Möglichkeit, als das Lager zu räumen und die Teilnehmer in der Turnhalle an der Grundschule unterzubringen. Da viele Nachtlager sehr nass waren und auch die Kinder durchnässt waren, wurde die zuständige Schnelle Einsatzgruppe „Betreuung“ des DRK alarmiert, die die Kinder und Betreuer mit Decken versorgte. Am Morgen begann dann die Auflösung des Zeltlagers. Die Teilnehmer fuhren zum Platz, um ihre persönlichen Dinge zu holen und umgehend den Heimweg anzutreten. Aus den einzelnen Feuerwehren machten sich Kameraden auf den Weg, um Zelte und weitere Ausrüstung abzubauen.

Da zu Beginn jedes Zeltlagers eine Evakuierungsübung durchgeführt wird, gab es in der Nacht und am Morgen aber keine Hektik, und alle kamen wohlbehalten zu Hause an.