Matthias Franke als Vorsitzender bestätigt Kolpinger diskutieren in Salzbergen über Glauben und Politik

Der Vorstand des Kolping-Gebietsverbandes Emsland (von links): Verbandsreferentin Sandra Rickermann, Wilfried Ripperda, Diözesanvorsitzender Norbert Frische, Paul Krupinski, Diözesansekretär Matthias Sierp, Ludwig Vehr, Gebietsvorsitzender Matthias Franke, Präses Hubert Bischof, die stellvertretende Vorsitzende Claudia Bahns und Eberhard Krange. Foto: KolpingDer Vorstand des Kolping-Gebietsverbandes Emsland (von links): Verbandsreferentin Sandra Rickermann, Wilfried Ripperda, Diözesanvorsitzender Norbert Frische, Paul Krupinski, Diözesansekretär Matthias Sierp, Ludwig Vehr, Gebietsvorsitzender Matthias Franke, Präses Hubert Bischof, die stellvertretende Vorsitzende Claudia Bahns und Eberhard Krange. Foto: Kolping

Salzbergen. Über Glauben und Politik haben die Verantwortlichen des Kolpingwerkes aus dem Emsland, der Grafschaft Bentheim und Ostfriesland im Kolping-Bildungshaus-Salzbergen diskutiert.

Bei den Wahlen zum Gebietsvorstand wurde einer Mitteilung zufolge Matthias Franke (Schüttorf) als Gebietsvorsitzender einstimmig bestätigt. Auch die stellvertretende Vorsitzende Claudia Bahns (Lengerich) und der Gebietspräses Hubert Bischof (Neuenhaus) wurden einstimmig wiedergewählt. Außerdem gehören die Vorsitzenden der sechs Bezirksverbände sowie die hauptamtlichen Referenten Sandra Rickermann und Matthias Sierp dem Gebietsvorstand an. 

Darüber hinaus besuchten die Kolpinger die Fazenda da Esperanca auf dem Gut Hange in Freren. In einer Fazenda da Esperanca leben abhängige Jugendliche und junge Erwachsene für ein Jahr in Wohngruppen zusammen. Sehr eindrucksvoll gaben die Bewohner Einblicke in ihren Alltag und die tägliche Arbeit auf dem Gut. Geprägt von einer familiären Gemeinschaft, ausgerichtet auf christliche Werte und einer festen Struktur mit klaren Regeln, leben und arbeiten derzeitig sieben Männer auf dem Gut Hange und suchen gemeinsam Wege aus ihrer Sucht.

Glaube und Demokratie

Der niedersächsische Finanzminister Reinhold Hilbers referierte im Rahmen der Gebietstagung über die Frage „Müssen Christen Demokraten sein?!“. Hilbers machte deutlich, dass der eigene Glaube keine Privatsache sei und gab als bekennender Christ mehrfach ein deutliches Glaubenszeugnis. „Dieser Glaube“, so Hilbers, „muss in der Demokratie Orientierung bieten, an denen man sich immer fest machen kann.“ Nur so könne man gegenüber seinen Mitmenschen tolerant sein und den verschiedenen Veränderungen in der Gesellschaft begegnen.

Hilbers rief die Kolpinger dazu auf, an den vielen Zukunftsthemen mitzuarbeiten und auch den Finger in die Wunde zu legen – auch gegenüber der Politik. Die Verantwortlichen des Kolpingwerkes Emsland nutzten dies in der anschließenden Diskussionsrunde mit dem Finanzminister.


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