Besuch des Finanzministers Projektträger fordern in Salzbergen verlässliche Förderung

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Die Teilnehmer des AGAL-Workshops: v.l. Mechthild Hinrichs, Maria Keiser-Scheer, Franz-Josef Schwack, Hans-Hermann Hunfeld, Thomas Schulke, Elisabeth Hüntelmann, Maria Aepkers, Vera Seek, Andreas Menger, Reinhold Hilbers, Alfons Hennckes, Hermann-Josef Schmeinck und Markus Silies Foto: Kolping-BildungswerkDie Teilnehmer des AGAL-Workshops: v.l. Mechthild Hinrichs, Maria Keiser-Scheer, Franz-Josef Schwack, Hans-Hermann Hunfeld, Thomas Schulke, Elisabeth Hüntelmann, Maria Aepkers, Vera Seek, Andreas Menger, Reinhold Hilbers, Alfons Hennckes, Hermann-Josef Schmeinck und Markus Silies Foto: Kolping-Bildungswerk

Salzbergen. Die Projektträger der Arbeits- und Qualifizierungsprojekte des Bistums Osnabrück (AGAL) haben gegenüber Niedersachsens Finanzminister Reinhold Hilbers betont, dass bewährte Maßnahmen und Projekte eine verlässliche Förderung voraussetzen. Der CDU-Politiker ist nicht der Auffassung, dass Förderungen sich verstetigen sollen.

Das hat die AGAL jetzt anlässlich eines Besuchs des Ministers bei einem Workshop im Kolping-Bildungshaus Salzbergen mitgeteilt. In einem an  Hilbers übergebene Positionspapier stehe die Forderung der AGAL, dass nicht der Förderzeitraum im Vordergrund stehe, sondern der Mensch, heißt es in der Pressemitteilung.

"Projektstatus"

Mechthild Hinrichs, Geschäftsführerin des A+W-Bildungszentrum machte die Gefährdung der qualitativen Kontinuität am Beispiel der Jugendwerkstätten deutlich. Das Jugendwerkstattprogramm befindet sich seit über 30 Jahren in einem „Projektstatus“. Das bedeute eine Förderung parallel zur Förderperiode des Europäischen Sozialfonds ohne Gewissheit einer Weiterführung. Dieses bedeute nicht nur große Unsicherheit beim Personal, sondern auch bei den Strukturen, die für die Entwicklung der jungen Teilnehmer notwendig sind. Politisch sei das Jugendwerkstattprogramm nicht mehr wegzudenken, weil dort unter anderem schulmüde Jugendliche fit für die Ausbildung gemacht werden, so die Geschäftsführerin.

"Abwarten"

Landesfinanzminister Hilbers ist laut Pressemitteilung der AGAL nicht der Auffassung, dass sich Fördermittel verstetigen sollten, weil die in der Höhe stark von der Konjunktur abhängig seien. „Im konkreten Fall müsse man erst abwarten, wie der Europäische Fördertopf nach den Brexit bestückt sein wird“, wird Hilbers zitiert.

Chance für Langzeitarbeitslose

Den weiteren Angaben zufolge begrüßen alle Beteiligten das Teilhabe-Chancen-Gesetz, dass im neuen Jahr in Kraft treten wird, weil dadurch für Langzeitarbeitslose eine neue Chance in das langfristige Erwerbsleben ermöglicht werde. 



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