Beteiligung an weltweiter Aktion Salzbergen sagt Nein zu Gewalt an Mädchen und Frauen

Von PM

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Salzbergen zeigte zum sechsten Mal Flagge für ein gleichberechtigtes Leben der Frauen. Foto: Alfred MöllerSalzbergen zeigte zum sechsten Mal Flagge für ein gleichberechtigtes Leben der Frauen. Foto: Alfred Möller

Salzbergen. Salzbergen sagt Nein zu Gewalt an Mädchen und Frauen. Vor dem Gemeindezentrum wurde eine Fahne mit der Botschaft hochgezogen, Frauen und Mädchen vor Gewalt zu schützen.

"Zeigen wir Flagge für ein gleichberechtigtes, selbst bestimmtes und freies Leben von Mädchen und Frauen weltweit." Mit diesem Appell setzte Salzbergens Gleichstellungsbeauftragte Christel Kleppe zusammen mit Bürgermeister Andreas Kaiser und dem Büchereiteam St. Cyriakus anlässlich des internationalen Gedenktages „Nein zur Gewalt an Frauen“ ein Zeichen mit besonderer Signalkraft. Vor dem Gemeindezentrum wurde die Fahne der Menschenrechtsorganisation Terre des Femmes laut Pressemitteilung der Gemeinde zum sechsten Male hochgezogen. Die eindringliche Botschaft lautet: Frei leben – ohne Gewalt.  

Weltweit wird jährlich Ende November der internationale Gedenktag „Nein zu Gewalt an Frauen“ begangen. 1999 wurde der 25. November von den Vereinten Nationen zum Internationalen Gedenktag gegen Gewalt an Frauen erklärt. Die Menschenrechtsorganisation Terre des femmes hat für Deutschland, als Teil der internationalen Bewegung gegen Gewalt an Frauen, die Fahnenaktion ins Leben gerufen, die seit 2001 bundesweit in immer mehr Städten und Gemeinden umgesetzt wird.

Einheitliche Vorsorgeuntersuchungen gefordert

Mit einer Mädchenkampagne stellt Terres des femmes den Schutz von Mädchen von 2018 bis 2020 in den Fokus. Ziele der Mädchenkampagne sind Mädchenschutz, Prävention, Aufklärung über die Rechte der Betroffenen und Schaffung von Aufmerksamkeit für die Situation von Mädchen, die von Gewalt betroffen sind. Gefordert werden: Verpflichtende bundesweit einheitliche Vorsorgeuntersuchungen, Kostenübernahme aller U-Untersuchungen von Kleinkindern von allen Krankenkassen, sofortige Schutzmaßnahmen bei Kindesmisshandlungen, Kinderrechtsverletzungen und bei Genitalverstümmelungen, umgehende Einleitung von Strafverfolgungsmaßnahmen, wenn eine Strafe vorliegt und bundesweite Evaluation.

Terre des femmes rät: Wenn Sie von einem betroffenen Mädchen oder einer Frau ins Vertrauen gezogen werden, schenken Sie ihm oder ihr Glauben. Als Kollegin, Freundin, Eltern, Schwester oder Bruder können Sie Schutz, Ermutigung und praktische Hilfe anbieten. Auf jeden Fall sollten Sie der Betroffenen raten, sich an eine professionelle Beratungsstelle zu wenden. Christel Kleppe wies abschließend auf ein Netzwerk von Hilfeangeboten hin, dessen Informationen und Kontaktdaten  im Rathaus und in der Bücherei ausliegen. 


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