Jugendaustausch im Oktober Salzbergen und Krzanowice: zwei Nationalitäten, eine Einheit

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Die Salzbergener Delegation mit Vertretern der Gemeinde Krzanowice an einer Heilquelle in Grodczanki. Foto: Gemeinde SalzbergenDie Salzbergener Delegation mit Vertretern der Gemeinde Krzanowice an einer Heilquelle in Grodczanki. Foto: Gemeinde Salzbergen

Salzbergen. Eine Delegation aus Salzbergen hat sich jetzt mehrere Tage in der polnischen Partnergemeinde Krzanowice aufgehalten.

„Wir haben in Krzanowice offene Herzen und viele gute Freunde gefunden. Das ist das Wichtigste, was man überhaupt erreichen kann.“ Das stellte Dirk Vogt, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, laut einer Mitteilung der Gemeinde Salzbergen fest. Der Delegation aus Salzbergen gehörten ferner die Ratsmitglieder Mechtild Brinkers, Alfred Vehring und Bernhard Leifeling sowie Mechthild Kappenberg vom Partnerschaftsverein Gepa an. 

Partnerschaft seit 2006

Mit Leben gefüllt

Die Gemeindepartnerschaft wurde 2006 dank der Kolpingfamilie Salzbergen und der schnellen Entschlusskraft beider Gemeinden besiegelt. Seitdem wird die Partnerschaft trotz der Entfernung zwischen den beiden Orten mit Leben gefüllt. Begegnungen der Gemeinderäte, Bürgerreisen, Jugendaustausche, Treffen der

Gegenseitiges Vertrauen

Erfreut zeigte man sich bei dem Treffen darüber, dass im Oktober wieder ein einwöchiger Jugendaustausch mit 43 Jugendlichen aus Salzbergen in Krzanowice stattfindet. Organisiert wird der Austausch durch den Verein Gemeindepartnerschaft unter der Leitung von Hans Stein. „Es gilt, damals wie heute, diese Partnerschaft nicht nur auf dem Papier zu führen, sondern sie mit Leben und gegenseitigem Vertrauen zu füllen. Seit Beginn der Partnerschaft erfüllen Bürger sowie Vereine und Verbände beider Seiten diese Aufgabe mit Bravour“, verwies Dirk Vogt auf eine Vielzahl verschiedenster Kontakte beim Empfang durch Bürgermeister Andrezj Strzedulla.

Erntedankgottesdienst mit Festumzug

Während des Aufenthaltes in Krzanowice, der anlässlich des Kreiserntedankfestes stattfand, gab es zudem einen Austausch mit dem Verein „Deutscher Freundschaftskreis“ und dem Gemeinderat, bei dem auch über soziale Themen beraten wurde. Abgerundet wurde der Besuch mit einer Besichtigung des durch EU-Mittel geförderten Feuermuseums in der polnischen Stadt Zory, einem Aufenthalt in der Kreisstadt Ratibor, dem Besuch in der tschechischen Nachbargemeinde Cuchelna und der Teilnahme am Erntedankgottesdienst in der Pfarrkirche St. Wenzel mit anschließendem Festumzug.

Gegeneinladung nach Salzbergen

Mit dem Dank für die hervorragende Vorbereitung und die Umsetzung des Treffens wurde Bürgermeister Andrzej Strzedulla von den Salzbergener Vertretern eine in Acryl eingearbeitete Luftaufnahme von Salzbergen überreicht und gleichzeitig im Namen von Bürgermeister Andreas Kaiser eine Gegeneinladung für das kommende Jahr ausgesprochen.


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