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32-Jährige ist überglücklich Vermisster Teddy taucht in Rheine wieder auf

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Dieser Teddy ist in Rheine wieder aufgetaucht. Eine Frau aus Stuttgart hatte ihn schmerzlich vermisst. Der Teddy befand sich in einem Koffer, der der Frau am 14. Juni 2018 während einer Bahnfahrt von Herford nach Osnabrück abhandenkam. Foto: Christa MohrDieser Teddy ist in Rheine wieder aufgetaucht. Eine Frau aus Stuttgart hatte ihn schmerzlich vermisst. Der Teddy befand sich in einem Koffer, der der Frau am 14. Juni 2018 während einer Bahnfahrt von Herford nach Osnabrück abhandenkam. Foto: Christa Mohr

Salzbergen. Glückliches Ende der intensiven Suche nach einem Teddy. Eine 32-jährige Frau aus Stuttgart, der das Stofftier während einer Bahnfahrt in unserer Region abhanden gekommen war, konnte das geliebte Stofftier, das mit vielen Erinnerungen verknüpft ist, jetzt wieder in die Arme nehmen.

Unserer Redaktion schrieb sie am Montag per Mail: „Der Teddybär ist samt Koffer nach einem Monat wieder aufgetaucht und ich bin natürlich super glücklich. Am Ende hat er vier Wochen in Rheine in einer kleinen Außenstelle der Eurobahn gestanden, die niemand auf dem Schirm hatte. Alles kurios, aber immerhin mit einem guten Ausgang dank hilfreicher Tipps über Facebook.“

Die Redaktion war auf die ungewöhnliche Suchaktion aufmerksam geworden, weil im Bahnhof Salzbergen ein Plakat mit der Aufschrift „Stofftier vermisst – 350 Euro Finderlohn“ hing.

Welche Geschichte steckt hinter diesem ungewöhnlichen Aufruf? Die 32-jährige Frau war am 14. Juni – ein Donnerstag – geschäftlich mit der Bahn von Herford nach Osnabrück unterwegs. „Mir ist der Fehler passiert, meinen schwarz-matten Rimowakoffer in der Bahn stehengelassen zu haben“, berichtete sie unserer Redaktion. „Dass ein nagelneuer Koffer samt meines Wochenend-Gepäcks weg ist, kann ich als Pech verbuchen.“ Aber sie wünsche sich nichts mehr, als den Teddy zurückzubekommen.

Deshalb habe sie in zwölf Bahnhöfen in der Region Plakate ausgehängt. Der Teddy begleite sie seit ihrer Geburt, betont die Frau. Auf jeder Reise habe sie ihn mitgenommen. Er erinnere sie an Zuhause und sei mit unzähligen Kindheitserinnerungen verbunden, was ihn unschätzbar wertvoll für sie mache. „Dass er jetzt durch einen so ärgerlichen Moment von Unaufmerksamkeit weg ist, macht mich wahnsinnig traurig“, sagt sie. Jetzt hat sie allen Grund zur Freude.


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