Kräftig gefeiert Feste lockten viele Besucher nach Salzbergen



Salzbergen. In Salzbergen ist am Wochenende kräftig gefeiert worden. Sowohl die Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen des Feuerwehrmuseums am jetzigen Standort als auch der traditionelle Salz- und Ölmarkt lockten zahlreiche Besucher an.

„Die Zeit des Suchens ist beendet und die Zeit des Handelns ist gekommen.“ Bürgermeister Andreas Kaiser zeigte sich anlässlich der 25-Jahr-Feier des Feuerwehr-Museumvereins Salzbergen zuversichtlich, dass es bald einen neuen Standort für das Aushängeschild der Gemeinde geben werde. Eigentlich sei der Standort in der ehemaligen Näherei Kruse seinerzeit nur als Provisorium gedacht gewesen. Im Laufe der Jahre seien zahlreiche Versuche gestartet worden, eine Alternative zu finden. „Wir sind derzeit aktiv am Ball und ich glaube, dass wir schon bald eine neue Lösung finden werden“, zeigte sich der Bürgermeister optimistisch.

300 Jahre Feuerwehrwesen

Zur Jubiläumsfeier konnte Thomas Kolmes, Vorsitzender des Feuerwehr-Museumsvereins viele Gäste und Ehrengäste willkommen heißen. Ein besonderer Gruß galt den Mitgliedern, die maßgeblichen Anteil am Aufbau des Museums hätten. Sie wurden für ihren langjährigen ehrenamtlichen Einsatz besonders geehrt. Auf einer Ausstellungsfläche von 800 Quadratmeter werde heute die Entwicklung des Feuerlöschwesens der letzten 300 Jahre dokumentiert, betonte der Vorsitzende und wies auf 26 Fahrzeuge und weitere Exponate hin.

„Eines der schönsten und größten Feuerwehrmuseen in Deutschland“

Schirmherr Christian Fühner bezeichnete die Salzbergener Sammlung als eines der schönsten und größten Feuerwehrmuseen in Deutschland. „Das alles konnte nur in dieser Form realisiert werden, weil viel ehrenamtliches Engagement eingebracht wurde“, so der Landespolitiker. Das Motto des Landkreises Emsland „Landkreis der Macher“ könne gut auf das Feuerwehrmuseum übertragen werden. Ausdrücklich würdigte Fühner den Einsatz der aktiven Feuerwehrleute: „In schwierigsten und nicht selten auch in lebensbedrohlichen Situationen setzen sich die Kameraden für das Gemeinwohl ein.“ Da sei es selbstverständlich, dass modernste Ausrüstung und Ausstattung vorhanden ist. Im Museum könne man gut nachvollziehen, wie sich die Ausrüstung und die Technik entwickelt haben. Wichtig sei, dass man hier Feuerwehr anfassen und nicht nur theoretisch begreifen könne. Fühner wünschte dem Verein, dass möglichst bald der Wunsch nach einem neuen Ausstellungsstandort für das Museum Wirklichkeit werde.

Glückwünsche der Landesfeuerwehrverbandes

In weiteren Grußworten gratulierten Dezernent Marc-Andre Burgdorf für den Landkreis Emsland, Katja Lampe für die „Emslandtouristik“ sowie Regierungsbrandmeister Matthias Röttger. Sie wiesen auf die Bedeutung des Feuerwehrmuseums für die Region hin. Die Glückwünsche der Landesfeuerwehrverbandes überbrachte der ehrenamtliche Archivar Hans Rösner. Dieser gehört der Feuerwehr Loccum an, der Heimatfeuerwehr von Schriftführer Marcus Droste, der die Geschichte des Feuerwehrmuseums Revue passieren ließ. Rösner bescheinigte dem Salzbergener Team eine ausgezeichnete Arbeit.

Große Resonanz

Ganz im Zeichen der Feuerwehr stand auch der traditionelle Salz- und Ölmarkt. Viele befreundete Feuerwehren aus ganz Deutschland waren der Einladung gefolgt und präsentierten im Rahmen des Marktes ihre Oldtimer-Fahrzeuge. Diese waren entlang des Rundganges zwischen den vielen Buden und Verkaufsständen platziert und lockerten das Angebot für die Besucher auf. Für die Gemeinde Salzbergen zeigte sich Hubert Rausing ebenso wie Werner Wessel vom A&O-Veranstaltungsservice sehr zufrieden mit der großen Resonanz und dem sehr guten Besuch der Veranstaltung bei herrlichem Sommerwetter.


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