US-Flieger stürzte 1944 ab Buch über missglückte Notlandung in Holsten wird vorgestellt

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Salzbergen. Am 15. April 1944 ist der aus Holsten bei Salzbergen stammende Bernhard Stallkamp Augenzeuge einer missglückten Notlandung bei der Volksschule im Ort gewesen. Am Sonntag, 15. April 2018, stellt „Stallkamps Bernd“ seine Forschungen zum Absturz des US-Kampfpiloten Tunis J. Lyon ab 15 Uhr im Gasthof Warburg in Holsten vor.

„Die Schule brennt“, ging es am 15. April 1944 durch Salzbergen. Aber es ist nicht die Volksschule in Holsten, die brennt, sondern ein benachbartes Waldstück. Es ist 14.28 Uhr, als der US-Pilot Tunis J. Lyon dort notlanden muss. Und mit schweren Verbrennungen überlebt. An den eigentlichen Absturz kann sich der heute 77-jährige ehemalige Mediziner kaum noch erinnern. Aber das Bild des schwarz verkohlten, schwer verletzt über den Schulhof laufenden Piloten hat er nie vergessen.

Akribische Recherche

Im vergangenen Jahr hat er nun mit vielen Mitstreitern die Geschichte des Absturzes und den Lebenslauf des Piloten, der 88-jährig am 17. April 2012 in Texas gestorben ist, erforscht. Das Ergebnis ist das 140-seitige und reich bebilderte Buch „Rettung aus dem Inferno. Tunis J. Lyon. Das Schicksal des amerikanischen Jagdfliegers nach seiner Bruchlandung im April 1944 bei der Volksschule in Holsten.“

Dieses Buch stellt der Autor am Jahrestag des Absturzes am Sonntag, 15. April, ab 15 Uhr im Gasthof Warburg in Holsten der Öffentlichkeit vor. Interessierte sind dazu herzlich eingeladen. Nähere Infos beim heute in Osnabrück lebenden Autor unter Tel. 0541/123110 (E-Mail b.stallkamp@t-online.de) oder bei Richard Heskamp unter Tel. 0591/16257080 (E-Mail richard.heskamp@kabelmail.de).


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