Baby, Welpen und Lämmer Dreifach-Nachwuchs auf Hof Woltermann in Salzbergen

Von Jessica Lehbrink


Salzbergen. Auf dem Hof Woltermann in Holsten-Bexten tobt das Leben: Mit Baby Fenja, sieben Hundewelpen sowie drei munteren und zutraulichen Lämmern wird es in dieser Familie nicht langweilig.

Auf dem Hof von Familie Woltermann leben drei Generationen unter einem Dach. Josef und Agnes sowie Anne und Micha Woltermann mit ihren zwei Töchtern Leni und Fenja, die im Januar zur Welt kam.

Ein wahre Seltenheit

Seit dem 7. März gesellen sich nun auch drei Lämmer zu der Familie, die auf ihrer Wiese vergnügt umhertapsen. Zwei schwarze und ein weißes Lämmchen: In dieser Farbkonstellation eine wahre Seltenheit, wie Agnes Woltermann berichtet.

Nur erahnen ließ sich die anstehende Geburt des wolligen Nachwuchses. „Am Morgen war es schon eine Überraschung“, sagt Woltermann, denn auf den ersten Blick entdeckte sie lediglich zwei Lämmer – bis auch das versteckte dritte zum Vorschein kam.

Noch mehr Nachwuchs

Die drei kleinen „Osterlämmchen“ sind aber nicht der einzige Neuzugang auf dem Hof im Salzbergener Ortsteil Holsten-Bexten. Stolz berichtet Leni: „Wir haben auch Hundewelpen.“ Sieben an der Zahl und dabei ebenso zuckersüß wie die drei Lämmer. Nach einer spontanen Eingebung von Leni heißen sie nun Wölkchen, Wölkchen und Regenbogen.

Baby-Flasche musste herhalten

Nach der Geburt der drei Jungtiere wurde das Mutterschaf plötzlich krank und war somit nicht mehr in der Lage, ihre Kinder ausreichend zu säugen. Nun war das Nachfüttern mit dem Fläschchen angesagt. „Aus der allerersten Not heraus musste zunächst eine Flasche von Fenja herhalten“, berichtet Woltermann lachend. Nun gibt es zwei Mal täglich eine große Flasche mit aufbereiteter Milch speziell für Lämmer, die unter den drei Geschwistern aufgeteilt wird.

Tolle Beschäftigung für Kinder

Je nach Lust und Laune können sich die Tiere auf ihrer Wiese bewegen oder auch Schutz in ihrem angelegenen Stall suchen. Die Kleinen sind nicht nur zutraulich, sie sind regelrecht neugierig auf jede Person, die sie besucht. Dazu zählen besonders Kinder, verrät Woltermann: „Wir haben elf Enkelkinder. Für die ist es bei uns sehr schön mit all den Tieren.“ Auch Freunde von Leni und Nachbarskinder seien oft gesehen Gäste. Sie könnten jederzeit allein in das Gehege der Schafe gehen. Lediglich vor dem Bock, der sich in einem eigenen Gehege befindet, müsse man sich laut Josef Woltermann etwas hüten: „Der ist nicht ohne.“

Im Herbst sollen die Lämmer ein neues Zuhause finden und für die Zucht abgegeben werden. So lange können Wölkchen, Wölkchen und Regenbogen noch auf dem Hof Woltermann wachsen und gedeihen.