Zum 1. April Markus Silies neuer Landessekretär beim Kolping in Norddeutschland

Von Thomas Pertz

Die Delegierten aus dem Bistum Osnabrück gratulieren Markus Silies zu seiner neuen Aufgaben: Diözesanvorsitzender Norbert Frische, Maria Stapel, August Roosmann, Landessekretär Markus Silies, Heinz Niehaus, Diözesanpräses Reinhard Molitor und Monika Leifeling. Foto: KolpingDie Delegierten aus dem Bistum Osnabrück gratulieren Markus Silies zu seiner neuen Aufgaben: Diözesanvorsitzender Norbert Frische, Maria Stapel, August Roosmann, Landessekretär Markus Silies, Heinz Niehaus, Diözesanpräses Reinhard Molitor und Monika Leifeling. Foto: Kolping

Salzbergen. Der Emsbürener Markus Silies wird zum 1. April neuer Landessekretär in der Kolping-Region Norddeutschland. Silies, der auch das Kolping-Bildungshaus in Salzbergen leitet, tritt die Nachfolge von Josef Teltemann aus Hildesheim an. Dieser geht in den Ruhestand.

Wie das Kolpingwerk im Diözesanverband Osnabrück mitteilte, haben sich die Vorsitzenden und Präses der Kolping-Diözesanvorstände Osnabrück, Hamburg, Hildesheim und des Landesverbandes Oldenburg einstimmig für den 45-jährigen Diözesansekretär ausgesprochen. Die 27 Diözesanverbände des Kolpingwerkes in Deutschland sind in fünf Regionalverbände unterteilt. Zur Kolping-Region Norddeutschland gehören die Bistümer Osnabrück, Hildesheim, der Landesverband Vechta und das Bistum Hamburg. Das Bistum Osnabrück zählt mit rund 18000 Kolpingern die meisten Mitglieder.

Silies: „Reizvolle Aufgabe

„Ich freue mich sehr über diese reizvolle Aufgabe“, betonte Silies auf Anfrage der Redaktion. Zu den Gratulanten hatte auch August Roosmann aus Messingen gehört. Der frühere Bürgermeister von Messingen und Leiter des Kolping-Bildungshauses in Salzbergen war zwischen 2006 und 2013 Landessekretär. Ihm folgte Josef Teltemann, der nun verabschiedet wurde.

Diözesanvorsitzender Norbert Frische freute sich ebenfalls über das einstimmige Votum: „Mit Markus Silies bekommen wir einen guten Landessekretär, der die Interessen der rund 37.000 Mitglieder des Kolpingwerkes Norddeutschland in Kirche und Politik gut vertreten wird“, sagte Frische der Mitteilung zufolge.

„Anwalt der Benachteiligten“

„Mehr denn je geht es darum, Anwalt der Benachteiligten und Familien zu sein“, umriss Silies die bevorstehenden Aufgaben. Drei nannte er insbesondere: Die Kolpingarbeit in der Region weiter voranbringen, die Verbindung halten zum Kolpingwerk Deutschland und die Positionierung zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen: Die Sicherung der Renten und die Sonntagsarbeit nannte Silies als Beispiele. „Wir werden mit lebendigen Aktionen und neuen Projekten gemeinsam mit befreundeten Verbänden beweisen, dass die Sozialverbände das Zukunftskapital der Kirche sind und unsere Gesellschaft die Verbände mehr denn je benötigt“, unterstrich der Kolpinger.

Auch als Landessekretär bleibt Silies weiterhin Diözesansekretär und Leiter des Kolping-Bildungshauses in Salzbergen. Stärker entlastet wird er aber künftig von seiner Kollegin und Familienreferentin Sandra Rickermann aus Lingen.

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