Bezirkstag mit über 100 Teilnehmern Kolpinger in Salzbergen betonen Wert der Bildung

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Die Umwellt-Enzyklika des Papstes war ein Thema beim Bezirksbildungstag der Kolpinger in Salzbergen. Von links: Benno Barkmann, Bernhard Leifeling, Monika Leifeling, Jürgen Puls, Msgr. Ottmar Dillenburg, Wilfried Ripperda und Markus Silies. Foto: KolpingsfamilieDie Umwellt-Enzyklika des Papstes war ein Thema beim Bezirksbildungstag der Kolpinger in Salzbergen. Von links: Benno Barkmann, Bernhard Leifeling, Monika Leifeling, Jürgen Puls, Msgr. Ottmar Dillenburg, Wilfried Ripperda und Markus Silies. Foto: Kolpingsfamilie

Salzbergen. Kolping-Generalpräses Msgr.Ottmar Dillenburg hat vor über 100 Teilnehmern des Bezirksbildungstages in Salzbergen ein weltweites Problem in den Mittelpunkt seines Vortrages gestellt: die Umwelt.

Dillenburg nahm die Umweltenzyklika des Papstes „Laudato si“ zum Anlass, genommen, diese ins Verhältnis zu setzen zu den sogenannten SDGs (Sustainable Development Goals), den nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen. Diese fordern, Armut und Hunger zu beenden, Gesundheit sowie Bildung und gute Arbeit für alle zu schaffen. Sie sollen bis 2030 umgesetzt werden.

In Schlaglichtern betrachtete Dillenburg einer Mitteilung zufolge, welche Impulse Kolping aus der Enzyklika und den SDGs für die Kolping-Arbeit in Afrika, Asien, Europa und Amerika ziehen kann und muss. So stellte er die enge Beziehung zwischen den Armen und der Anfälligkeit des Planeten in Bezug auf die ökologische Nachhaltigkeit her. Dass insbesondere Arme von extremen Wetterphänomenen wie Dürren und Überschwemmungen schwer getroffen werden und dadurch ihre gesamte Lebensgrundlagen verlieren können, machte er an der Region Chennai im Norden Indiens deutlich.

Wie wichtig Bildung ist, um Zusammenhänge zwischen der Verschmutzung von Trinkwasser durch Bergbaukonzerne und der Erkrankungen der Menschen in der Umgebung zu erkennen, erläuterte er am Beispiel der Arbeit von Kolpingsfamilien im Norden Perus, die entsprechende Proteste organisieren konnten. Eine Schulbildung wie hierzulande sei bei Weitem nicht selbstverständlich. Sehr häufig müssten Schulgelder gezahlt werden und Menschen könnten nur wenige Jahre die Schule besuchen. Auch Ausbildungen würden häufig nur wenige Monate dauern, wenn überhaupt.

Ein Fazit des Referates war, dass Bildung und Ausbildung, die in der Tradition des Kolpingwerkes eine besondere Rolle spielen, Menschen stolz und selbstbewusst machen und befähigen, ihr Leben selbst zu gestalten und den Lebensunterhalt für sich und für ihren Familien zu verdienen. Dass Menschen ungebildet seien, spiele nur autoritären Regimen in die Karten.

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