Stichstraße freigegeben Erschließung des Baugebietes in Neurhede kommt voran

Über den Fortschritt im Neurheder Baugebiet „Nätheberg“ freuen sich (von links) Gerhard Husmann, Gerd Conens, Cornelia Rau, Guido Schmitz und Frank Hunfeld. Foto: Gemeinde RhedeÜber den Fortschritt im Neurheder Baugebiet „Nätheberg“ freuen sich (von links) Gerhard Husmann, Gerd Conens, Cornelia Rau, Guido Schmitz und Frank Hunfeld. Foto: Gemeinde Rhede

Neurhede. Die Erschließung für den zweiten Abschnitt im Baugebiet „Nätheberg“ in Neurhede kommt voran. Vertreter der Gemeinde sowie ausführender Firmen nahmen jetzt die Abnahme einer Stichstraße vor.

„Zusammen mit dem Breitbandausbau stellt dies einen weiteren wichtigen Baustein für die Weiterentwicklung Neurhedes dar“, so Rhedes Bürgermeister Gerd Conens (parteilos). Nach Gemeindeangaben kommen zu den im ersten Abschnitt geschaffenen sieben Bauplätzen nun weitere fünf Grundstücke dazu. Von den Plätzen seien bislang vier verkauft und einer reserviert. Der Kaufpreis beträgt 29,50 Euro pro Quadratmeter. Die in den vergangenen drei Monaten durchgeführte Straßenbaumaßnahme hat laut Conens ein Investitionsvolumen von rund 70.000 Euro.

Im Frühsommer dieses Jahres hat sich der Rat der Einheitsgemeinde dafür ausgesprochen, das Verfahren für eine Änderung des Bebauungsplanes „Nätheberg“ einzuleiten. Mit den textlichen Änderungen soll der Gestaltungsrahmen der Wohngebäude erweitert werden. „Die Wünsche der Bauherren haben sich verändert“, sagte Conens während der Sitzung. Sie würden begehbare Erker, unterschiedliche Traufhöhen und höhere Geschosse bevorzugen. Sogenannte „Staffelhäuser“ oder „Toscana-Häuser“ würden vermehrt errichtet. Zudem gäbe es den Wunsch nach einer großzügigeren Bebauung der Grundstücke durch einen geringeren Abstand der Baugrenze zur Verkehrsfläche.