Teil eines Modellprojektes Rheder Jugendtreff „Exit“ wiedereröffnet

Freuen sich über die Wiedereröffnung des Jugendtreffs „Exit“: Die Kinder und Jugendlichen der Gemeinde Rhede sowie Vertreter des Projektteams, der Ludgerusschule, der katholischen Kirchengemeinde St. Nikolaus und der Gemeinde Rhede. Foto: Gemeinde RhedeFreuen sich über die Wiedereröffnung des Jugendtreffs „Exit“: Die Kinder und Jugendlichen der Gemeinde Rhede sowie Vertreter des Projektteams, der Ludgerusschule, der katholischen Kirchengemeinde St. Nikolaus und der Gemeinde Rhede. Foto: Gemeinde Rhede

Rhede. In Rhede ist der offene Jugendtreff „Exit“ wiedereröffnet worden. Dabei handelt es sich um einen weiteren Baustein im Modellprojekt „Jugendarbeit Rhede“.

Auf Sofas chillen, kickern oder Musik hören – diese und weitere Möglichkeiten haben fortan Jugendliche im Alter von 10 bis 18 Jahren in der Einheitsgemeinde dienstags und donnerstags zwischen 16 und 18 Uhr im Keller des Alten Pfarrhauses. Dort wurde dem Jugendkeller „Exit“ neues Leben eingehaucht. Zuletzt war dieser im Jahr 2014 geöffnet.

Entwickelt wurde die Aktion im Rahmen des Projektes „Jugendarbeit Rhede“, das die gesamte Jugendarbeit in der Einheitsgemeinde in den Bereichen Kindergarten, Schule, Gemeinde und Kirche bündelt. Dem zuständigen Team gehört neben dem Schulsozialpädagogen Edmund Bruns, dem FSJler Henning Lüsing-Hauert und dem Sozialpädagogen im Anerkennungsjahr Lukas Bange auch die Sozialpädagogin Sabine Thien an, deren Projektstelle je zur Hälfte durch das Bistum Osnabrück und die Gemeinde Rhede finanziert wird. Die Neurhederin, die ihr Büro in der Ludgerusschule hat, wird zu den Öffnungszeiten auch im „Exit“ anwesend sein.

Neu hergerichtet wurden die Räumlichkeiten am Ende des letzten Schuljahres durch die heutigen Neuntklässler der Ludgerusschule im Rahmen des Kunstunterrichtes. „So konnten die Jugendlichen innerhalb der Unterrichtszeit ihren Freizeittreff so gestalten, dass sie sich dort auch wohlfühlen“, erklärte Kunstlehrerin Marina Stutz. Allein an diesem Beispiel zeige sich, dass der Vernetzungsgedanke des Modellprojektes funktioniere, waren sich die Vertreter von Schule, Kirche und Gemeinde bei der Eröffnungsfeier einig.

„Die Jugendarbeit in Rhede ist auf einem sehr guten Weg“, sagte Einheitsgemeinden-Bürgermeister Gerd Conens und blickte auf all die Dinge zurück, die seit Projektbeginn 2016 initiiert worden seien. Pfarrer Frank Rosemann, der den Räumlichkeiten einen Segen erteilte, sagte, dass die kirchliche und gemeindliche Jugendarbeit durch Sabine Thien und ihre Kollegen Gesichter erhalten hätte, die in der Schule jederzeit als Ansprechpartner präsent seien.

Otto Büning, Rektor der Ludgerusschule, betonte die umfangreiche sozialpädagogische Versorgung an der Schule als positiven Effekt von „Jugendarbeit Rhede“ und ermunterte die Jugendlichen, ihre Interessen und Ideen für den Schul- und Freizeitbereich auszusprechen, damit alle Beteiligten noch zielgerichteter im Sinne dieser Gruppe arbeiten könnten.