24 neue Bauplätze Gemeinde Rhede erschließt Wohngebiet am Spiekweg

Zur Abnahme des nun erschlossenen Wohngebiets am Spiekweg kamen Gerhard Husmann (v.l.), Cornelia Rau, Thorsten Brinker, Felix Schulte, Andreas Rshn, Axel Übermühlen, Gerd Conens, Andre Bloem und Hermann-Josef Gerdes. Foto: Maike PlaggenborgZur Abnahme des nun erschlossenen Wohngebiets am Spiekweg kamen Gerhard Husmann (v.l.), Cornelia Rau, Thorsten Brinker, Felix Schulte, Andreas Rshn, Axel Übermühlen, Gerd Conens, Andre Bloem und Hermann-Josef Gerdes. Foto: Maike Plaggenborg

Rhede. Die Gemeinde Rhede hat ein neues Wohngebiet am Spiekweg erschlossen. 24 neue Bauplätze werden dort entstehen, von denen aber nur noch drei zu haben sind.

„Die Gemeinde Rhede ist hier selber angetreten und hat den Bereich entwickelt“, sagte Bürgermeister Gerd Conens (parteilos) bei der Vorstellung des Areals „Südlich Spiekweg“. Wo bisher nur Gemeindeweide gewesen sei, habe die Kommune nun in einem ersten Bauabschnitt 24 neue Bauplätze ermöglicht. 90 Prozent der Grundstücke in dem Bereich mit Wasseranbindung seien bereits verkauft. Drei Viertel der Flächen sind, so Conens, an Einheimische abgegeben worden. Für die Erschließung seien umfangreiche Maßnahmen nötig gewesen, weil der Boden durchlässig sei. Das habe viele Auflagen durch den Landkreis mit sich gebracht. Eine Drosseleinrichtung aber halte das Wasser zurück, sagte Andreas Rahn von der Unteren Wasserbehörde des Landkreises. Die Regelabfuhr sei in diesem Baugebiet etwas höher als andernorts. Auf den Grundstücken selbst werde überschüssiges Wasser aber versickern.

(Weiterlesen: Erschließung des Neubaugebiets am Spieksee in Rhede läuft)

Für die Bauherren geht die Gemeinde nach weiteren Angaben Conens mit 330.000 Euro in Vorleistung. Inklusive der Erschließung liegen die Grundstückskosten zwischen 53 und 59 Euro pro Quadratmeter. Weitere 25 Bauplätze könnten im kommenden Jahr 2018 in einem zweiten Bauabschnitt entstehen, der an das bestehende Gebiet anknüpft. Die Attraktivität des Areals werde insbesondere durch die inzwischen gewährleistete ärztliche Versorgung durch niedergelassene Ärzte unterstrichen, betonte Gerhard Husmann (CDU), Mitglied des Kreistags und des Gemeinderats.


0 Kommentare