4500 Euro Erlös aus Erdbeerfest Landjugend Borsum übergibt Spende an Spastikerhilfe

Der Vorstand der Spastikerhilfe Papenburg-Emsland (links im Bild) um den Vorsitzenden Konrad Kurt Nee (zweiter von links) freute sich über eine 4500-Euro-Spende der KLJB Borsum (rechts) aus dem Erlös des Erdbeerfestes. Foto: Hermann-Josef DöbberDer Vorstand der Spastikerhilfe Papenburg-Emsland (links im Bild) um den Vorsitzenden Konrad Kurt Nee (zweiter von links) freute sich über eine 4500-Euro-Spende der KLJB Borsum (rechts) aus dem Erlös des Erdbeerfestes. Foto: Hermann-Josef Döbber

Borsum/Aschendorfermoor. Die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) Borsum hat der Spastikerhilfe Papenburg-Emsland 4500 Euro gespendet. Bei dem Geld handelt es sich um den Erlös des 14. Erdbeerfestes.

Das Fest wurde erstmals 1983, zwei Jahre nach der Gründung der KLJB, dann 1985 und 1987 durchgeführt. Seit 1997 wird es regelmäßig alle zwei Jahre in dem kleinen Rheder Ortsteil von der Organisation mit Unterstützung nahezu der gesamten gut 150-köpfigen Dorfgemeinschaft veranstaltet.

„Wir sind schwer beeindruckt“, sagte der Vorsitzende der Spastikerhilfe, Konrad Kurt Nee, bei der Scheckübergabe im Vereinsheim in der alten Siedlungsschule in Aschendorf-Moor. Das Geld werde ausschließlich für die Arbeit mit Behinderten verwendet. Auch in deren Namen bedankte sich Nee, der den 1973 „aus der Not heraus gegründeten Verein“ kurz vorstellte. Auch wenn sich hinsichtlich öffentlicher Unterstützung seitdem einiges verbessert habe, bleibe die Integration behinderter Menschen in die Gesellschaft das Hauptziel des Vereins. „Finanzielle Grundlage der Vereinsarbeit sind Spenden.“

Laut Marie Koop, die mit Lisa Sandmann, Lea Kröger, Tobias Nintemann und Niklas Kassens den Borsumer Erdbeerausschuss bildet, fließen die Erlöse stets in eine wohltätige Sache wie zuletzt 2015, als dem Kinderhospiz Löwenherz in Syke rund 3000 Euro gespendet werden konnten. Das Erdbeerfest sei aber ohne die Hilfe der Dorfgemeinschaft und der Aschendorfer Bäckerei Plüster nicht auf den Weg zu bringen. „Alle krempeln die Ärmel hoch.“ Solch einen hohen Erlös wie in diesem Jahre habe es bislang noch nicht gegeben, hieß es weiter.

Während des Festes gab es neben den Erdbeerprodukten zum Genießen auch neue Angebote für Kinder wie das Kistenstapeln und eine von der Spastikerhilfe organisierte Luftballonaktion. Die erfolgreichsten Teilnehmer wurden im Rahmen der Scheckübergabe mit Preisen bedacht. Deren Namen und Adressen waren vor dem Auflassen der Ballons an Karten der Spastikerhilfe befestigt worden.

Der am weitesten geflogene Ballon, aufgelassen von der Rhederin Sara von Euch, wurde in Bienenbüttel in der Lüneburger Heide gefunden. Er hatte die Flugstrecke von 237 Kilometer absolviert. Der Ballon von Laura Hunfeld, ebenfalls Rhede, landete in Bispingen, Nähe Soltau, 201 Kilometer von Borsum entfernt. Knapp 100 Kilometer weniger bis nach Lemwerder in der Wesermarsch flog der Ballon der 5-jährigen Lena Janßen aus Dörpen.


0 Kommentare