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18.08.2017, 06:19 Uhr KOMMENTAR

Zum Hellerbernd-Zimmer in Rhede: Ein weiteres Denkmal

Kommentar von Gerd Schade

Im Jahr 2015 wurde das Hellerbernd-Denkmal auf dem Rheder Marktplatz enthüllt. Foto: Jürgen Eden/ArchivIm Jahr 2015 wurde das Hellerbernd-Denkmal auf dem Rheder Marktplatz enthüllt. Foto: Jürgen Eden/Archiv

Rhede. Ehre, wem Ehre gebührt: Mit dem Hellerbernd-Zimmer im Landwirtschaftsmuseum hat die Gemeinde Rhede ihrem großen Künstler ein weiteres Denkmal geschaffen. Es ist nicht nur der Erfolg der jüngsten Ausstellung, der diese Entscheidung rechtfertigt, sondern vor allem die enorme Schaffenskraft des Künstlers.

Seit 2015 ziert den Rheder Marktplatz ein Denkmal des Bildhauers, Lyrikers und Zeichners, der mehr als 500 Werke geschaffen hat. Das künstlerische Wirken des gebürtigen Borsumers reicht aber weit über die Grenzen der Einheitsgemeinde hinaus. So finden sich Hellerbernds Werke allein in 50 Kommunen im Emsland, der Grafschaft Bentheim, dem Landkreis Osnabrück und dem Osnabrücker Land.

Dass Hellerbernd eine dauerhaft angemessene Würdigung erhält, die ihm zu Lebzeiten wie so vielen Künstlern weitgehend versagt blieb, ist vor allem das Verdienst des Rheder Heimatforschers und Ehrenbürgers Albert Vinke und weiterer Heimatfreunde. Durch großes ehrenamtliches Engagement über Jahre hinweg haben sie dafür gesorgt, dass Hellerbernds Werke auch über das Ende der jüngsten Ausstellung hinaus unvergessen bleiben.


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