Holzbereich bald im Gewerbegebiet Rheder Tischlerei Langen startet mit Teilumzug

Die Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann (CDU) ließ sich erklären, wie Fenster gebaut werden. Foto: Tischlerei LangenDie Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann (CDU) ließ sich erklären, wie Fenster gebaut werden. Foto: Tischlerei Langen

Rhede. Die Tischlerei Langen in Rhede verlagert ihren Holzbereich von der Kirchstraße in das Gewerbegebiet. Die Arbeiten haben bereits begonnen.

Gegründet wurde der Betrieb 1908 von Tischlermeister Johann Langen in der Kirchstraße, wie die Tischlerei in einer Pressemitteilung mitteilte. In den folgenden Jahrzehnten führte sein Sohn Hermann die Tischlerei und baute sie stetig aus. 1997 übernahm dessen Sohn Hans die Geschäftsleitung. Heute führt dieser die Tischlerei zusammen mit der vierten Generation. Die Söhne Christian und Alexander Langen, beide Tischlermeister, gehören seit 2015 mit zur Geschäftsführung. Im Jahr 1974 wurde die Tischlerei um die Herstellung von Kunststofffenstern und –türen erweitert, zunächst am Standort in der Kirchstraße. Nach der Errichtung einer Fertigungshalle „Am Spiek“ im Jahr 1993 verlagerte sich die Fertigung der Kunststofffenster von der Kirchstraße ins Gewerbegebiet. Die Produktionshalle wurde mittlerweile mehrfach erweitert und vergrößert. Nun steht mit einer neuen Baumaßnahme ein weiterer Schritt für das Familienunternehmen an. Der bisher an der Kirchstraße ansässige Holzbereich wird ins Gewerbegebiet verlagert, erste Bauarbeiten sind bereits erfolgt.

Einige Mitarbeiter sind seit mehr als 40 Jahren im Betrieb

Mittlerweile arbeiten 22 Mitarbeiter in dem Unternehmen. Einige von ihnen sind seit mehr als 40 Jahren in dem Betrieb tätig und wurden noch vom Sohn des Firmengründers ausgebildet. „Auf Ausbildung legen wir höchsten Wert“ betonten die Geschäftsführer einstimmig bei einem Besuch der CDU-Bundestagsabgeordneten Gitta Connemann und Mitgliedern des CDU Ortsverbandes Rhede sowie Bürgermeister Gerd Conens (parteilos). Die Tischlerei Langen sieht sich als Partner bei Alt- und Neubauten. Hiesige Kunden, aber auch Kunden aus den benachbarten Niederlanden, wissen das zu schätzen, hieß es weiter in der Mitteilung. „Die über hundertjährige Firmengeschichte ist ein Beispiel für nachhaltige Entwicklung mit Erfahrung und Kompetenz. Hier verbinden sich Tradition und Innovation. Alte Handwerkskunst und modernste CNC-Technik greifen Hand in Hand. Rhede kann sich glücklich schätzen“, sagte Connemann.