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26.07.2017, 17:47 Uhr KOMMENTAR

Emotionen helfen bei Lösung an Rheder Schleuse nicht weiter

Kommentar von Christian Belling

Seit Monaten ist der Wasserstand an der Rheder Schleuse auf einem niedrigen Niveau. Foto: Maike PlaggenborgSeit Monaten ist der Wasserstand an der Rheder Schleuse auf einem niedrigen Niveau. Foto: Maike Plaggenborg

Rhede. Der Sachverhalt um den niedrigen Wasserstand rund um die Rheder Schleuse ist komplex. Viele Seiten sind daran beteiligt. Gegenseitige Vorwürfe bei der Lösungsfindung aber nicht weiter. Ein Kommentar.

Viele Köche verderben den Brei. Was für die Küche gilt, steht auch für die Lösungsfindung bei komplexen Sachverhalten.

In die Diskussion um den Wasserstand rund um die Schleuse in Rhede sind außer dem Wassersportclub auch Anwohner des Spieksees, der Unterhaltungsverband, die Gemeinde und der Landkreis involviert.

Während der Zusammenkunft am Yachthafen wurden seitens der Wassersportler und der Anwohner bunt Argumente mit Vorwürfen, Gerüchten und Spekulationen vermischt. Verständlich, dass es einigen Gesprächsteilnehmern schwerfiel, es einzuordnen.

Die Kritik der FDP-Bundestagskandidatin Marion Terhalle an einem fehlenden Dialog unter allen Beteiligten ist richtig. Jedes Lager muss einen Sprecher nennen, der in gemeinsamen Gesprächen sein Anliegen sachlich vorbringt.

Diese notwendige Sachlichkeit fehlte der Zusammenkunft. Insbesondere die Anwohner des Spieksees waren zum Teil emotional bei der Sache. Aufgrund des im Raum stehenden Wertverlustes ihrer Grundstücke eventuell auch berechtigt. Doch bei der Lösungsfindung helfen Emotionen nicht weiter.


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