Mähdrescher übergeben Wittrock Landtechnik in Brual verzeichnet Umsatzzuwachs

Von Hermann Hinrichs

Mit einer Drescherpräsentation für Fachpublikum hat das Brualer Landtechnik-Unternehmen Wittrock zugleich auch neue Drescher an die Familien Helming (links) und Hunfeld (rechts) übergeben. Das Bild zeigt sie zusammen mit den Geschäftsführern Bernd Wittrock (4. von rechts) und Jens Moormann-Schmitz (2. von rechts) sowie Michael Flint (Verkauf, 5. von links). Foto: Hermann HinrichsMit einer Drescherpräsentation für Fachpublikum hat das Brualer Landtechnik-Unternehmen Wittrock zugleich auch neue Drescher an die Familien Helming (links) und Hunfeld (rechts) übergeben. Das Bild zeigt sie zusammen mit den Geschäftsführern Bernd Wittrock (4. von rechts) und Jens Moormann-Schmitz (2. von rechts) sowie Michael Flint (Verkauf, 5. von links). Foto: Hermann Hinrichs

Brual. Mit einer Mähdrescherpräsentation für Fachpublikum hat das Brualer Landtechnikunternehmen Hans Wittrock GmbH zugleich auch die Übergabe von zwei Dreschern an Landwirtsfamilien aus Heede und Brual gefeiert.

Ein halbes Dutzend moderner Mähdrescher, insbesondere aus der neuen Claas-Baureihe Tucano, hatte das Unternehmen auf seinem Ausstellungsgelände aufgefahren. Darunter auch die beiden Drescher für die Familien Helming aus Brual und Hunfeld aus Heede.

Geschäftsführer Bernd Wittrock beobachtet nach Jahren nur verhaltener Investitionen von Lohnunternehmern und Landwirten in Landtechnik aktuell eine „verbesserte Lage“. Sein Unternehmen habe im ersten Halbjahr 2017 einen „deutlichen Umsatzzuwachs“ verzeichnet. Es sei wieder vermehrt gelungen, Landwirte und Lohnunternehmen für die Mechanisierung zu gewinnen.

Intelligentere Systeme

Der Trend in der Entwicklung der Landtechnik hat sich laut Wittrock und seinem Co-Geschäftsführer Jens Moormann-Schmitz indes gewandelt. Es gehe nicht mehr darum, größere Maschinen zu konstruieren, sondern intelligentere Systeme zu entwickeln. Dabei stünden unter anderem die detaillierte Erfassung der Pflanzenentwicklung auf dem Feld, von Erträgen, von Inhaltsstoffen in Wirtschaftsdünger und die für jeden Teil eines Ackers optimal angepasste Düngung im Vordergrund.

Laut Landtechnikspezialist Wittrock ist die dabei entstehende Datenflut durch Sichtung nicht mehr zu bewältigen. Deshalb setzten die Entwickler auf Computerprogramme zur Auswertung von Daten und der Einstellung von Maschinen. Das geht mittlerweile sogar so weit, dass beispielsweise Mähdrescher, Düngerstreuer, Güllefass und Sämaschine digital miteinander verbunden sind und deren Einstellungen durch Computer vorgenommen würden.

„Neues Zeitalter“ in der Landtechnik

Bernd Wittrock fasst diese Entwicklung unter dem Schlagwort „Digitalisierung“ zusammen und spricht von einem „neuen Zeitalter“ in der Landtechnik, das die Optimierung von Maschinen und damit die Effizienz in den Vordergrund rückt. Auf diesen Trend geht Wittrock aber nicht nur im Verkauf ein. Auch sein Unternehmen muss sich darauf einstellen. Deshalb würden in seinem Betrieb bereits seit Jahren auch Mechatroniker und Elektroniker ausgebildet.


0 Kommentare