Kuchen, Bowle, Marmelade und mehr Erdbeerfest lockt Hunderte Besucher nach Borsum

Von Jennifer Kemker


Borsum. 80 Bleche und insgesamt 20 Quadratmeter Erdbeerkuchen haben am Sonntag mehrere Hundert Besucher nach Borsum gelockt. Die ersten Kuchen waren bereits nach einer halben Stunde verputzt.

Zunächst hielt leichter Regen die Besucher noch zu Hause, aber kurz nach der Eröffnung des Erdbeerfestes, das alle zwei Jahre von der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) aus Borsum organisiert wird, strömten zahlreiche Gäste in das Dorf. „Wir haben gut zu tun“, sagte Marie Koop vom Organisationsteam. Über den gesamten Nachmittag seien mehrere Hundert Menschen zum Kuchenessen in den kleinsten Ortsteil der Einheitsgemeinde Rhede gekommen.

Bereits um 5.30 Uhr am Morgen hatten sich die Mitglieder des Erdbeerausschusses der KLJB getroffen, um mit den Vorbereitungen für das Erdbeerfest zu beginnen. Bis kurz vor Beginn belegten die Jugendlichen zusammen mit Helfern aus dem Ort die 80 Bleche Kuchen. Vor zwei Jahren war der Kuchen nach Angaben von Koop bereits um 15.30 Uhr komplett ausverkauft gewesen. „Wir sind gespannt, ob wir für ausreichend Kuchen gesorgt haben“, so Koop.

Mit oder ohne Sahne gingen im Sekundentakt die Kuchen über die Theke. „Teilweise haben sich sogar Schlangen vor dem Verkaufsstand gebildet und die Verkäufer kamen dem Ansturm kaum nach“, berichtete Koop. Gut geschützt, saßen die Besucher in einem Zelt auf dem Kirchplatz und genossen den Nachmittag in Borsum. In diesem Jahr hatte der Erdbeerausschuss die Kuchengröße von 17 auf 20 Quadratmeter erhöht, damit jeder Besucher ein Stück ergattern kann. Und doch mussten im Laufe des Nachmittags zehn Bleche nachbelegt werden.

Kinder und Jugendliche konnten derweil beim Kistenstapeln ihr Geschick unter Beweis stellen. Bei der Luftballonaktion ließen sie unzählige Ballons in den Himmel aufsteigen. Außerdem hatten die Organisatoren eine Hüpfburg aufgestellt.

Außer Erdbeerkuchen hatten die Besucher Gelegenheit, an den Ständen Erdbeerpflanzen, Eis, Bowle, Marmelade, Schnaps und Milchmix aus der süßen Frucht zu kaufen. Alle Erlöse werden nach den Worten vom Organisationsteam an die Spastikerhilfe Papenburg-Emsland gespendet.


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