4266 Euro gegen Leukämie Rheder Werder-Fans und Kolpinger übergeben Radtour-Erlös

Von Jennifer Kemker

Mit ihrer Benefizfahrradtour nach Bremen sammelten die Rheder „Ems-Auen“ und die Kolpingsfamilie mehr als 4000 Euro für Leukin. Foto: Jennifer KemkerMit ihrer Benefizfahrradtour nach Bremen sammelten die Rheder „Ems-Auen“ und die Kolpingsfamilie mehr als 4000 Euro für Leukin. Foto: Jennifer Kemker

Rhede. Der Rheder Werder-Fanclub „Ems-Auen“ und die Kolpingsfamilie haben 4266 Euro an den Verein zur Hilfe leukämiekranker Kinder (Leukin) gespendet.

Das Geld war mit einer Benefizfahrradtour gesammelt worden, die die Vereine jedes Jahr organisieren. Am 12. und 13. Mai hatten sich 16 Fans des Fußballbundesligisten Werder Bremen mit dem Fahrrad auf den Weg in die Hansestadt zum Spiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim (3:5) gemacht. Bevor es losging, spendierte Anna Fennen, Leukin-Vorsitzende, ein Frühstück für die Radler.

Bei sehr unbequemen Wetter startete die Gruppe laut Engelbert Niesmann vom Werder-Fanclub die Tour. „Am nächsten Tag wurden wir aber wieder mit Sonnenschein entschädigt“, sagte er bei der Spendenübergabe. In Bremen angekommen, haben die Männer und Frauen viele Tore im Stadion gesehen. „Aus Bremer Sicht war es aber kein tolles Spiel“, erinnert sich Niesmann an die 3:5-Pleite nach 0:5-Rückstand.

Im nächsten Jahr soll es trotzdem die zehnte Jubiläumstour geben. Anna Fennen, Christa Lindenberg und Adelheid Winkler versprachen, bei der nächsten Fahrt nach Bremen wenigstens eine Etappe mitzuradeln. „Ihr macht uns platt mit dieser Spendensumme“, sagte Fennen begeistert. Mittlerweile sei die Benefizfahrradtour zwar Tradition, aber nach den Worten der Leukin-Vorsitzenden keine Selbstverständlichkeit.

Mit dem Geld können Fennen zufolge wieder mehr als 100 Menschen typisiert werden. „Wir danken euch von ganzen Herzen für euer Engagement“, sagte die Vorsitzende.

Engelbert Niesmann hofft für die nächste Bremen-Tour nicht nur auf besseres Wetter, sondern auch den ein oder anderen neuen Mitfahrer begrüßen. „Es sind auch Frauen in unserer Gruppe herzlich willkommen“, sagte er.


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