Vier weitere Hallen Wittrock will den Standort Brual weiter ausbauen

Von Jennifer Kemker

Beim Besuch von Landtagspräsident Bernd Busemann bei der Firma Wittrock in Brual zeigt Helmut Wittrock (rechts) der Gruppe eine neue Maschine. Foto: Jennifer KemkerBeim Besuch von Landtagspräsident Bernd Busemann bei der Firma Wittrock in Brual zeigt Helmut Wittrock (rechts) der Gruppe eine neue Maschine. Foto: Jennifer Kemker

Brual. In den kommenden Jahren hat die Firmengruppe Alfons Wittrock aus Brual geplant, den dortigen Firmenstandort um drei weitere Hallen vergrößern und eine bestehende erweitern. Das hat Helmut Wittrock, kaufmännischer Leiter der Firma, beim Besuch des Landtagspräsidenten Bernd Busemann (CDU) bekannt gegeben.

Bisher sei das neue Bürogebäude fertiggestellt und die Tankstelle an die Straße verlegt worden. Danach soll nach Angaben von Wittrock eine knapp 40 Meter lange und zwölf Meter hohe Halle für den Entsorgungsbereich gebaut werden. Eine weitere rund 40 Meter lange Halle soll zukünftig als Lager für etwa Trapezstahl und Sandwichpaneele dienen.

Erste Gebäude sollen noch in 2017 fertiggestellt werden

„Auch unsere Stahlhalle wollen wir um rund 80 Meter verlängern“, sagte Wittrock. Schließlich soll eine rund 100 Meter lange Halle auf dem Gelände entstehen, in der alle technische Abwicklungen ablaufen sollen und zusätzlich als Schmierstofflager dienen. Bereits im Herbst 2015 hat die Firmengruppe mit der Planung der Hallen begonnen und hofft laut Wittrock, dass die ersten Gebäude in 2017 beziehungsweise 2018 umgesetzt werden können.

Landtagspräsident Bernd Busemann interessiert nach eigenen Angaben als ländlich geprägter Mensch die Situation der mittelständischen Unternehmen im Emsland. Als einst armes Gebiet könne das Emsland mit seinen Unternehmen stolz auf seine Entwicklung sein. „Der Mittelstand ist die Stärke der emsländischen Wirtschaft“, sagte Busemann. „Und diese gilt es, zu behalten.“

Vielseitigkeit der Firma bringe viel Arbeit mit sich

Mit der Vielfältigkeit der Firmengruppe in den Bereichen Öl, Stahl, Tankstellen und Entsorgung ist Wittrock nach Angaben von Busemann eine der profiliertesten Firmen in der Gegend. Als das Unternehmen 1963 von Alfons Wittrock Senior gegründet wurde, ist er nach eigenen Angaben mit Diesel und Heizöl angefangen. Als es im Sommer wenig zu tun gab, begann die Firma auch Stahlmatten zu verkaufen und baute den Bereich bis heute aus. Später kam dann auch die Entsorgung dazu. „Diese Vielseitigkeit bringt viel Arbeit mit sich“, sagte Alfons Wittrock, „aber man steht auch auf vielen Beinen.“