Viele technische Hilfeleistungen Feuerwehr Rhede ist 2016 zu 28 Einsätzen ausgerückt


Rhede. Die Feuerwehr Rhede ist im vergangenen Jahr zu insgesamt 28 Einsätzen ausgerückt. Das gab Gemeindebrandmeister Stefan Schöpper laut Mitteilung der Feuerwehr während der Mitgliederversammlung bekannt.

Im Jahr 2016 bestand der Großteil der Einsätze laut Schöpper aus technischen Hilfeleistungen. 928 Einsatzstunden fielen zur Bewältigung dieser Einsätze an. Für Dienstabende und Veranstaltungen wie Brandschutzerziehungen von Schul- und Kindergartenklassen sowie Besuche von Vereinen seien 2.275 Dienststunden geleistet worden.

Schöpper berichtete zudem über die geplante Ersatzbeschaffung für das mittlerweile fast 25 Jahre alte Löschfahrzeug LF8. Die Neuanschaffung sei nicht nur wegen technischer Mängel des Fahrzeuges, sondern vielmehr wegen veränderter Risiken und dem gestiegenen Gefahrenpotenzial nötig. Seit den 1980er Jahren habe sich die Gemeinde in alle Richtungen weiter entwickelt. Wohnsiedlungen seien entstanden und neue Gewerbegebiete mit den dort angesiedelten Betrieben. Die Feuerwehr darf laut Schöpper dabei aber nicht auf dem Stand der 1980er Jahre bleiben, sondern müsse sich den neuen Gegebenheiten anpassen. Dem LF8 seien hier Grenzen gesetzt, so dass sich die Feuerwehrführung Ende vergangenen Jahres einstimmig für die Anschaffung eines neuen zeitgemäßen Fahrzeugs ausgesprochen habe. Im Jahr 2020 solle dieses in Dienst genommen werden.

Lehrgänge absolviert, Kameraden befördert

Ständig steigende Anforderungen gibt es auch in der Ausbildung der Kameraden. Um diesen gerecht zu werden, besuchten 25 Kameraden zehn verschiedene Aus- und Fortbildungsveranstaltungen in der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Sögel oder an der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz (NABK) in Loy. Nach erfolgreichem Ablegen von Lehrgängen und Prüfungen wurden nun Dennis Läken, Robin Weinmann und Stefan Margraf zu Feuerwehrmännern befördert und zu Oberfeuerwehrmännern Andreas Büning und Andreas Hunfeld. Neue Hauptfeuerwehrmänner sind Michael Geiger und Kersten Dickebohm und neuer Erster Hauptfeuerwehrmann ist Markus Karpow. Die Beförderung von Gemeindebrandmeister Schöpper zum Hauptlöschmeister nahm der Rheder Bürgermeister Gerd Conens vor.

Keine Sorgen um den Nachwuchs

Die Feuerwehr Rhede verfügt zurzeit über 68 Kameraden, davon sieben in der Altersabteilung. Neu in der Wehr begrüßen konnte Gemeindebrandmeister Schöpper die Feuerwehrmannanwärter Gerrit Geiger, Lars Schütte, Fabian Wessing, Matthis Vinke, Niklas Kassens und Janek Eiken. Schöpper berichtete, dass die Feuerwehr Rhede immer noch gefragt sei. Man braucht sich keine Sorgen um Nachwuchs zu machen. Trotzdem solle auch weiterhin große Energie darauf verwendet werden, den Bestand an aktiven Mitgliedern langfristig auf diesem Niveau zu halten und möglichst weiter auszubauen. Insbesondere tagsüber verfügbare Kameraden stünden dabei besonders im Fokus.

Für 60-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr Rhede wurde Wilhelm Thieke von Gemeindebrandmeister Schöpper ausgezeichnet. Thieke ist im Jahr 1957 in die Feuerwehr eingetreten. Er sei ein Feuerwehrmann, der das Löschen noch mit einfachsten Mitteln von der Pike auf gelernt hat, so Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff aus Meppen, der in Rhede über aktuelle Entwicklungen im Landkreis berichtete.

Bürgermeister Gerd Conens lobte in seiner Ansprache die Arbeit der ehrenamtlichen Kräfte. Es freue ihn, dass weiterhin sehr viele junge Menschen in die Feuerwehr eintreten würden. Conens sicherte der Feuerwehr die volle Unterstützung der Verwaltung zu. Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff aus Meppen überbrachte die Grußworte der Kreisfeuerwehrführung und berichtete über aktuelle Entwicklungen im Landkreis.

Brandschutzerziehungen immer gut besucht

Das neu angeschaffte Rauchdemohaus wurde während der Versammlung vorgestellt. Die Brandschutzerziehungen werden von Markus Karpow und Norbert Schütte organisiert und sind laut Mitteilung der Feuerwehr von den Schul- und Kindergartengruppen immer gefragt und gut besucht.


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