„Magisch Samhain“ Keltisches Hochfest mit Gruselstimmung in Bourtange


Bourtange. Das keltische Hochfest „Magisch Samhain“ hat nach Angaben der Veranstalter mehrere Tausend Besucher nach Bourtange gelockt.

Mit Einbruch der Dunkelheit kehrte das Leben oder besser die Untoten, auf dem Dorfplatz der historischen Festung im Moor ein. Viele der Besucher hatten sich passend zur Gruselstimmung in Halloween-Kostüme geworfen und machten als Hexen, Skelette oder allerhand andere skurrile Charaktere das Dorf unsicher. Sie waren von den Kleinkünstlern kaum zu unterscheiden. Aber nicht jedes der Wesen war böse – unter anderem schlich auch der Zauberer Merlin aus der König-Artus-Sage unter den Besuchern rum.

Hinter den Festungswall dröhnte menschliches Geschrei aus Boxen und dazu eine Laserschau. Dass die Besucher möglichst viel Zeit auf der Veranstaltung verbrachten und nicht zu den Parkplätzen flüchteten, war sicherlich vielen Händlern, die auch sonst die mittelalterlichen Märkte der historischen Festung bestücken, recht. Dort wurden Wollmützen, Gartendekoration und allerhand Leckeres angeboten. Dazu spielte eine Gruppe mittelalterliche Musik und inmitten des Dorfplatzes stand wieder der bunt beleuchtete Wunschbaum. Und auch wer sich noch nicht passend zu dem Fest geschminkt hatte, wurde für 2 Euro fündig und konnte sich ein Grusel-Make-Up verpassen lassen. Im äußeren Ring des Festungswalls leuchtete ein Pentagramm aus Kerzen. Viele der Besucher nutzten diese Szene für Erinnerungsfotos.

Samhain bedeutet so viel wie das keltische Neujahr. An der Schwelle zwischen Sommer und Winter sind die Reiche der Lebenden und Toten besonders nah beieinander. Daher wird Samhain auch häufig als Totenfest bezeichnet. uf diese Ursprünge soll auch das amerikanische Halloween (31. Oktober) zurückzuführen sein. Die nächste Festlichkeit in der Festung sind die „Kerstmarkte“ (Kerzenmärkte) an den drei Dezember-Wochenenden vor Weihnachten.


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