Landwirt nutzt nun teurere Folie Pinke Ballen in Rhede als Aktion gegen Brustkrebs

Von Maike Plaggenborg

In Rhede sind Rundballen in rosafarbener Folie zu finden. Der Folienhersteller arbeitet mit der Organisation „Pink Ribbon“ zusammen. Foto: Lohnunternehmen GroteIn Rhede sind Rundballen in rosafarbener Folie zu finden. Der Folienhersteller arbeitet mit der Organisation „Pink Ribbon“ zusammen. Foto: Lohnunternehmen Grote

Rhede. Um auf das Thema Brustkrebs aufmerksam zu machen, benutzt der Lohnunternehmer und Landwirt Severin Grote ab jetzt nur noch pinkfarbene Folie für seine Rundballen.

Es war einer der Mitarbeiter Grotes, wie der Landwirt selbst erzählt, der die Idee hatte, auf eine andere Folie umzusteigen – speziell vor dem Hintergrund der guten Tat. Die neuen Folien stammen von dem Unternehmen Trioplast, das Partner der Kommunikationskampagne Pink Ribbon ist, die zur haftungsbeschränkten und gemeinnützigen Awareness Deutschland Unternehmgergesellschaft gehört. Die Kampagne will aufmerksam machen auf das Thema Brustkrebs und eine entsprechende Vorsorge.

„Ich finde die Farbe mittlerweile auch gut“, sagt Grote, der anfangs auch bei einem seiner Kunden Skepsis feststellte. „Einem Kunden war das nicht recht“, sagte er. Inzwischen sei der und auch alle übrigen Kunden von der Farbe überzeugt. „Die Akzeptanz ist hoch“, so Grote. Als er einen Reitstall beliefert habe, waren die Mädchen dort „völlig aus dem Häuschen“. Für Grote gibt es derzeit kein Ende der rosafarbenen Ballen. Die Folie sei zwar teurer aber auch hochwertiger. Ohnehin liegt seine Priorität auf der Sache dahinter: „Wir haben uns nicht für die Farbe, sondern für den guten Zweck entschieden“, so Grote.

Laut einer Pressemitteilung des Folienunternehmens, das die Kampagne Pink Ribbon unserer Redaktion zukommen ließ, werden drei Euro pro Folienrolle – ein Euro durch den Landwirt, ein Euro durch den Handel und ein Euro durch den Hersteller – für die Kampagne gesammelt, mit der sie nach Angaben von Pink-Ribbon-Sprecherin Christina Kempkes wiederum weitere Projekte rund um die Erkrankung umsetzt.