Freie Strecken vorrangig Absage für Sanierung der Ortsdurchfahrt in Brual

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Untersuchten den Zustand der L31 in Brual: Der ehemalige Ortsbürgermeister Hubert Fischer, Bernd Busemann, Rhedes Ratsvorsitzender Josef Wittrock, Adele Telgen, Klaus Haberland, Kreistagsmitglied Gerd Husmann, Gerd Conens, Ortsratmitglied Helmut Lammers und Gemeinderatmitglied Josef Schubert (von links). Foto: Christoph SchillingmannUntersuchten den Zustand der L31 in Brual: Der ehemalige Ortsbürgermeister Hubert Fischer, Bernd Busemann, Rhedes Ratsvorsitzender Josef Wittrock, Adele Telgen, Klaus Haberland, Kreistagsmitglied Gerd Husmann, Gerd Conens, Ortsratmitglied Helmut Lammers und Gemeinderatmitglied Josef Schubert (von links). Foto: Christoph Schillingmann

Brual. Klaus Haberland von der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mit Sitz in Lingen hat einer Grundsanierung der Landesstraße (L) 31 in Brual in nächster Zeit eine Absage erteilt. „In den nächsten Jahren ist vom Land Niedersachsen nichts vorgesehen“, sagte er bei einem Ortstermin mit Landtagspräsident Bernd Busemann (CDU), Rhedes Bürgermeister Gerd Conens (parteilos) und Ortsbürgermeisterin Adele Telgen (CDU) im Brualer Dorfgemeinschaftshaus.

Es geht um die L31 zwischen Rhede und Brual sowie um die Ortsdurchfahrt in Brual selbst. „Die Straße ist insgesamt in einem sehr schlechten Zustand“, brachte Telgen ihr Anliegen bei Haberland und Busemann vor. Es seien viele Schlaglöcher und Vertiefungen in der Straße vorhanden, sodass es für Verkehrsteilnehmer nicht ungefährlich sei. „Gerade im Kreuzungsbereich, in dem der Schwerverkehr drehen muss, ist die Straße beschädigt.“ Wenn landwirtschaftlicher Verkehr durch den Ort fahre, vibriere die ganze Straße.

Freie Strecke hat Vorrang

Haberland begründete seine Absage neben den hohen Kosten mit Gründen der Verkehrssicherheit. „Wir investieren vorrangig in die freien Strecken und nicht in Ortsdurchfahrten.“ Das habe vor allem mit der höheren Geschwindigkeit zu tun, die auf den Straßen außerorts gefahren werde. Die Gefahr eines Verkehrsunfalls sei dann höher, wenn die Straße nicht in einem guten Zustand ist. „Innerorts wird langsamer gefahren, sodass es nicht so gefährlich ist“, sagte Haberland. Er ergänzte mit Blick auf Brual: „Der Bedarf einer Sanierung ist aber unbestritten.“

Einen anderen Weg finden

Busemann zeigte den Brualern eine Perspektive auf, um den innergemeindlichen Handlungsbedarf abzudecken. „Es besteht die Möglichkeit, sich für das Dorferneuerungsprogramm zu bewerben.“ Darüber hinaus sei eine Regelung in Etappen empfehlenswert. „Die Ortsdurchfahrt hat oberste Priorität“, sprach der Landtagspräsident davon, schrittweise vorzugehen.


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