zuletzt aktualisiert vor

Großbrand im Tribünentrakt Feuer im Rheder Sportpark zerstört Clubraum und Umkleiden


jed Rhede. Schwarzer Sonntag für den SuS Rhede: Ein Feuer im Sportpark der Emsgemeinde hat am Sonntagabend den gesamten rückwärtigen Bereich der Zuschauertribüne mit Clubraum, Umkleiden und Sanitäranlagen zerstört. Auch das Tribünendach wurde schwer in Mitleidenschaft gezogen. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache war zunächst unklar.

Dichte Rauchschwaden zogen am Abend über das Sportgelände hinweg. Gegen 19.30 Uhr war die Freiwillige Feuerwehr alarmiert worden. Zunächst war lediglich von einem Küchenbrand die Rede gewesen. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, war ein direkter Angriff auf die Flammen wegen der zu starken Hitzeentwicklung nicht möglich. Ebenso schwierig war es zunächst, den Brandherd aufgrund der starken Rauchentwicklung überhaupt zu lokalisieren.

Am späten Abend stellte sich heraus, dass Clubraum, Umkleiden sowie Duschen und Toiletten durch das Feuer zerstört wurden. Die Anlage wurde vom SuS Rhede genutzt. Im Clubraum befanden sich dem Vernehmen nach auch zahlreiche Pokale und Urkunden – ein herber Verlust für den Sportverein.

Darüber hinaus wurde das Tribünendach schwer beschädigt. Ob dort noch etwas zu reparieren ist, muss noch geklärt werden.Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers war die Hitzeentwicklung so stark, dass sich sogar die Stahlträger verbogen.

Die Polizei geht von hohem Sachschaden aus, der jedoch noch nicht beziffert werden konnte. Die Ermittlungen der Beamten laufen.

Außer der Feuerwehr Rhede wurden auch Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Heede und Dörpen nachalarmiert. Der Drehleiterwagen sowie der Rüstwagen aus Dörpen kamen zum Einsatz. Insgesamt waren rund 80 Feuerwehrleute vor Ort. Nachdem das Feuer eingedämmt war, wurde mi einer Wärmebildkamera gezielt nach Glutnestern gesucht.

Zwischenzeitlich hatte der Netzbetreiber EWE den Gebäudeanschluss für die Strom- und Gasversorgung vorsorglich vom Versorgungsnetz genommen.

„Gemeldet war ein Küchenbrand“, sagte der Rheder Gemeindebrandmeister Stefan Schöpper Nordwest-Media TV. „Die Räume standen so stark unter Qualm und großer Hitze, dass niemand mehr rein konnte.“ Über die Drehleiter sei dann zunächst das Dach gekühlt worden. Erst dann hätten die Einsatzkräfte die Räume betreten und das Feuer von innen löschen können.


Blaulichtradar: Was ist in Ihrer Region passiert?
Was soll angezeigt werden?
current-position

0 Kommentare