Rat für Fusion mit Vlagtwedde Rheder Partnergemeinde treibt Verschmelzung voran

Heimleiterin Monika Brunsen (links) empfing die Mitglieder des grenzüberschreitenden Ausschusses im St. Nikolausstift. Foto: Gemeinde RhedeHeimleiterin Monika Brunsen (links) empfing die Mitglieder des grenzüberschreitenden Ausschusses im St. Nikolausstift. Foto: Gemeinde Rhede

Rhede. Rhedes niederländische Partnergemeinde Bellingwedde rüstet sich für einen Zusammenschluss. Ab 2018 soll sie nach dem Willen beider Räte mit Vlagtwedde die neue Gemeinde Westerwolde bilden.

Die geplante Fusion war Thema der jüngsten Sitzung des Grenzüberschreitenden Ausschusses von Bellingwedde und Rhede, der diesmal im Rheder Altenpflegeheim St.-Nikolaus-Stift tagte. Demnach hätte Westerwolde etwa 24000 Einwohner (15000 aus Vlagtwedde und 9000 aus Bellingwedde). Noch offen ist nach den Worten von Wethouder Wim t’Mannetje allerdings, ob die Provinz Groningen der Fusion zustimmt. Die Provinz bevorzuge Gemeindezusammenschlüsse, die zu Kommunen mit etwa 100000 Einwohnern führten. Die Partnerschaft soll in jedem Fall weiter gepflegt werden.

Einstimmig billigte der Ausschuss Zuschussanträge der Neurheder Oldtimerkollegen, des Schützenvereins Rhede und des Reit- und Fahrvereins Rhede aus dem im Jahr 2009 eingerichteten Pool zur Förderung grenzüberschreitender Projekte.

Im Zuge einer Überarbeitung des Radwanderwegenetzes im Landkreis durch die Emsland-Touristik ist für Rhede eine grenzüberschreitende „Route der Freundschaft“ erstellt worden, die auch durch die Gemeinden Bellingwedde und Vlagtwedde führt.

Heimleiterin Monika Brunsen stellte den Ausschussmitgliedern das St.-Nikolaus-Stift mit 49 Langzeit-, acht Kurzzeit- und zehn Tagespflegeplätzen vor. Die insgesamt 70 Mitarbeiter werden Brunsen zufolge von 30 ehrenamtlich tätigen Frauen aus Rhede sowie drei Schwestern des Thuiner Franziskanerordens unterstützt.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN