Händler präsentieren 400 Tiere Kamel auf Rheder Viehmarkt


Rhede. In Rhede hat am Montag mit dem Viehmarkt der letzte Tag der Kirmes begonnen. Über 400 Tiere wurden laut Bürgermeister Gerd Conens (parteilos) den Besuchern präsentiert.

Neben Politikern aus dem Europaparlament war auch eine Delegation der polnischen Gemeinde Lidzbark Warminski auf dem Viehmarkt zu Gast, die eine Partnerschaft mit Rhede pflegt. Die Attraktion des Tages war ein Kamel, das sich zu den Pferden, Rindern, Schafen und Kleintieren gesellte.

Conens betonte die gute Qualität des Viehmarktes, die durch das Veterinäramt des Landkreises Emsland sowie mehrere Tierärzte gesichert werde. In seiner Ansprache, in der er seine „Freunde aus ganz Europa“ begrüßte, dankte der Rheder Bürgermeister allen Beteiligten für ihr Engagement. „So ein Viehmarkt ist mit viel Arbeit verbunden“, stellte Conens fest.

Nicht nur Pferdehändler aus der Region, sondern aus ganz Deutschland sowie den Niederlanden brachten ihre Pferde nach Rhede. Die weiteste Anreise habe ein Teilnehmer aus Leipzig gehabt, so Conens.

Sein Pendant aus Polen, Artur Jankowski, bedankte sich für die freundliche Aufnahme in Deutschland sowie für die Möglichkeit, mit den Europa-Abgeordneten der Region, Matthias Groote (SPD) und Jens Gieseke (CDU), zusammenzukommen.

Auf dem Viehmarkt werden die Geschäfte noch traditionell per Handschlag abgeschlossen. Zuvor wird um den Preis gefeilscht. Vereinzelt lassen die Verkäufer ihre Pferde ein kleines Stück über die Wiese traben, damit sich Interessenten einen Gesamteindruck machen können.