Grundstücke im „Timphauk“ ab 2015 Einheitsgemeinde Rhede schafft 19 neue Bauplätze

Von Gerd Schade

Zwischen 690 und 800 Quadratmeter umfassen die 19 Grundstücke für den dritten und vorerst letzten Bauabschnitt im „Timphauk“. Grafik: GemeindeZwischen 690 und 800 Quadratmeter umfassen die 19 Grundstücke für den dritten und vorerst letzten Bauabschnitt im „Timphauk“. Grafik: Gemeinde

Rhede. Die Einheitsgemeinde Rhede treibt die Ausweisung von neuen 19 Bauplätzen in ihrem Neubaugebiet „Timphauk“ am Emsdeich voran. Die Grundstücke sollen ab Frühjahr 2015 baureif sein. Der Quadratmeterpreis steht noch nicht fest.

„Der Kaufpreis wird noch festgelegt“, sagte der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters, Hermann-Josef Gerdes, am Rande der jüngsten Sitzung des Gemeinderates auf Nachfrage unserer Zeitung. Sicher ist nach seinen Worten, dass der Quadratmeterpreis höher als für die anderen Parzellen im „Timphauk“ ausfallen wird. In den bisher ausgewiesenen Bauabschnitten waren die Grundstücke ab 39 Euro zu haben. Fest steht auch, dass die Bauplätze zwischen 690 und 800 Quadratmeter groß sein werden.

Mit den 19 neuen Grundstücken im dritten und vorerst letzten Bauabschnitt umfasst das Neubaugebiet 56 Bauplätze. Von den bisher ausgewiesenen Parzellen sind derzeit noch drei frei. Deshalb ist es nach einhelliger Auffassung des Rates wichtig, dass die Gemeinde möglichst schnell weitere Grundstücke anbieten kann.

Hinzu kommt, dass das Baugebiet kleiner wird als ursprünglich geplant. Grund ist der beabsichtigte Neubau der Ems- und Flutbrücke im Zuge der Rheder Straße (L 52) und eine damit verbundene Verlegung der Trasse in südlicher Richtung. Dadurch verliert die Gemeinde an dieser Stelle elf Bauplätze.

Die in den 1970er-Jahren erbaute Flutbrücke muss aus Sicherheitsgründen in den kommenden Jahren abgerissen und durch eine neue ersetzt werden. Gleichzeitig soll eine neue Emsbrücke entstehen. Federführend bei Planung und Umsetzung ist die Landesverkehrsbehörde in Lingen. Die Gesamtkosten werden auf 15 Millionen Euro geschätzt. 2017 soll es losgehen.