20 Jahre im Vorstand tätig Sozialverband ehrt Rheder Ortsvorsitzenden Rave

Von Otto Büning

Kaum Veränderungen gab es im Vorstand der SoVD-Ortsgruppe Rhede. Das Bild zeigt (von links) Hermann Specker, Wilhelm Wilkens, Hermann Schulte, Annemarie Bamming, Hans Puls, Annemarie Hunfeld, Karin Schulte, Lambert Rave, Gerd Bruns, Hella Klahsen, Bernhard Sackarendt und Angelika Grummel. Foto: Otto BüningKaum Veränderungen gab es im Vorstand der SoVD-Ortsgruppe Rhede. Das Bild zeigt (von links) Hermann Specker, Wilhelm Wilkens, Hermann Schulte, Annemarie Bamming, Hans Puls, Annemarie Hunfeld, Karin Schulte, Lambert Rave, Gerd Bruns, Hella Klahsen, Bernhard Sackarendt und Angelika Grummel. Foto: Otto Büning

Rhede. Lambert Rave ist weiterhin Vorsitzender der Ortsgruppe Rhede des Sozialverbandes Deutschland (SoVD). Ebenso wie alle weiteren zur Wahl stehenden Vorstandskandidaten erhielt er die einhellige Zustimmung der anwesenden Mitglieder. Rave wurde außerdem für seine 20-jährige Tätigkeit in dem Führungsgremium geehrt.

Neben Rave, der seit vier Jahren dem Rheder Ortsverband mit seinen mehr als 500 Mitgliedern vorsteht, wurden sein Stellvertreter Wilhelm Wilkens, Kassiererin Annemarie Bamming, Schriftführer Hans Puls, Frauensprecherin Angelika Grummel sowie die Beisitzer Gerd Bruns und Hella Klahsen für zwei Jahre wiedergewählt.

Auf eine erneute Kandidatur verzichtete Agnes Ubbenjans. Auf sie folgte Karin Schulte. Ferner wurde mit der Wahl von Hermann Schulte zum stellvertretenden Kassierer ein weiterer Vorstandsposten geschaffen.

Eine besondere Ehre erhielt Lambert Rave durch den ersten Vorsitzenden des SoVD-Kreisverbandes Emsland , Bernhard Sackarendt: Dieser überreichte ihm eine Urkunde, eine Ehrennadel und eine Medaille für 20-jährige Vorstandstätigkeit in der Rheder Ortsgruppe. Geehrt für zehnjährige Mitgliedschaft wurde Hermann Specker.

Sackarendt verwies in seinem Grußwort auf eine Zahl von rund 276000 Mitgliedern im Landesverband, darunter rund 17500 im Kreisverband. Insgesamt ständen den Mitgliedern 60 Beratungszentren zur Verfügung, darunter drei im Emsland. Der Kreisvorsitzende betonte in seinem Vortrag vor allem sozialpolitische Aspekte: „Es kann nicht sein, dass Hunderttausende alte Menschen nicht wissen, wie sie bis zum Monatsende über die Runden kommen sollen.“ Zudem müsse etwas gegen den beginnenden Pflegenotstand hinsichtlich Personal, Geld und Qualität in der Ausbildung unternommen werden.

Inklusion fördern

Auch die Inklusion in Niedersachsen muss laut Sackarendt vorangetrieben werden, denn eine Teilhabe aller Menschen an der Gesellschaft werde immer noch nicht vollständig umgesetzt.


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